Radball

EM-Bronze für die Waibel-Brüder

Die Pfungener verloren im Halbfinal gegen Titelverteidiger Österreich.

Die Pfungener Benjamin (links) und Severin Waibel haben das
EM-Ergebnis aus dem Vorjahr bestätigt.

Die Pfungener Benjamin (links) und Severin Waibel haben das EM-Ergebnis aus dem Vorjahr bestätigt. Bild: Urs Kindhauser/Archiv

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Mit den Österreichern Schnetzer/Bröll und den Deutschen Mlady/Mlady waren die Weltmeister der letzten sechs Jahre an den Europameisterschaften in Möhlin dabei. Da diese beiden Equipen in der gleichen Vorrundengruppe eingeteilt wurden, waren die beiden Teams für den Halbfinal schon fast gesetzt.

Der Turnierverlauf entwickelte sich auch wie erwartet. Etwas überraschend war einzig, dass die Deutschen die Direktbegegnung gewannen und sich so den Gruppensieg sicherten. In der anderen Vorrundengruppe holte Mitfavorit Pfungen den Gruppensieg. Einzig gegen Österreich 2 mussten die Waibel-Brüder Punkte liegen lassen: Nach einer 2:0-Führung resultierte ein 4:4. Im letzten Gruppenspiel gegen Tschechien ging es um den zweiten Halbfinalplatz in dieser Gruppe. Mit 5:2 gewann Pfungen und qualifizierte sich zusammen mit den Österreichern. Für diese war dann im Halbfinal gegen Deutschland die Hürde zu gross. Die Deutschen gewannen 7:4.

Im zweiten Halbfinal zwischen Höchst aus Vorarlberg und Pfungen kam es zur Neuauflage des letztjährigen EM-Endspiels. Und wie im letzten Jahr siegten Schnetzer/Bröll aus Österreich. «Eigentlich schlugen wir uns selbst», bilanzierte Benjamin Waibel das Spiel kurz und bündig. «In den ersten fünf Minuten waren wir das bessere Team, erzielten aber keinen Treffer.» Die Vorarlberger agierten gewohnt ruhig und abgeklärt. Sie nutzten Fehler des Gegners aus und erzielten Treffer nach Eckbällen. Zur Pause führten sie 3:1, am Schluss hiess es 9:3.

Vorjahresergebnis bestätigt

Den Final gewannen Schnetzer/Bröll ebenfalls souverän mit 8:2 gegen Deutschland. Im Spiel um Bronze gegen Österreich 2 zeigten die Pfungener noch einmal eine starke Leistung. Nach einem etwas harzigen Start und einem 3:3 zur Spielmitte setzten sich Waibel/Waibel 7:3 durch. Mit der Bronzemedaille dürfen sie zufrieden sein. Mit der Bestätigung der Silbermedaille aus dem Vorjahr dürfen sie in die wohlverdiente Sommerpause gehen.

Erstellt: 24.06.2019, 20:16 Uhr

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