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Endlich wieder ein Rekord für Moser

Die Andelfinger Stabspringerin Angelica Moser verbesserte ihren eigenen U23-Schweizer-Rekord auf 4,60 m.

Zur rechten Zeit in Form: Die Andelfinger Stabhochspringerin Angelica Moser.
Zur rechten Zeit in Form: Die Andelfinger Stabhochspringerin Angelica Moser.
Keystone

Nochmals einen Wettkampf vor dem Saisonhöhepunkt, den U23-Europameisterschaften in Polen von nächster Woche, wünschten sich die U20-Weltmeisterin des letzten Jahres und ihr Coach Herbert Czingon. Dieser bot sich in der Höhenluft von La Chaux-de-Fonds.Und er glückte Angelica Moser vorzüglich. 4,60 m meisterte die 19-Jährige, 5 Zentimeter mehr als bei ihrem eigenen U23-Rekord. «Cool, endlich hat es geklappt», sagte sie. Zuvor war sie an dieser Höhe in Basel, Nottwil und in Jona gescheitert.

«Cool, endlich hat es geklappt»

Angelica Moser

Einfach war das Springen im Neuenburger Jura nicht gewesen. 13 Grad kalt wars. Um sich warm zu halten bis zu ihrer Einstiegshöhe bei 4,20 m, trug Moser Daunenjacke und Winterhandschuhe. Als sie zum Springen kam, waren die Widersacherinnen bereits ausgeschieden. Abgesehen von der Temperatur waren die Bedingungen gut: Rückenwind, trocken und Publikumsunterstützung. 4,20 m und 4,40 m übersprang Moser auf Anhieb, 4,50 m aber erst im dritten Anlauf. Und so war es vorerst auch über 4,60 m. Doch im zweiten Versuch reüssierte sie: nicht nur U23-Rekord, sondern auch Egalisierung der europäischen Jahresbesthöhe dieser Kategorie. Die drei anschliessenden Versuche auf 4,70 m brach sie jeweils ab. «Die Müdigkeit machte sich langsam bemerkbar.»

Der Rekord lässt sie die folgenden zehn Tage ruhig angehen. Frisch und erfolgshungrig will Moser schliesslich antreten in Bydgoszcz – an dem Ort, mit dem sie gute Erinnerungen verbindet.

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