Leichtathletik

Halbheers Block und ein Wunsch

In Luzern kam die Winterthurer Sprinterin Cornelia Halbheer nicht richtig auf Touren. Dafür überzeugte eine «Halbwinterthurerin».

Cornelia Halbheer muss die Kräfte strikt einteilen.

Cornelia Halbheer muss die Kräfte strikt einteilen. Bild: Keystone

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23,93 Sekunden für die 200 m – für Cornelia Halbheer handelte es um kein Topresultat. Das sah die 27-Jährige ähnlich: «Es wurde streng, und die Leistung ist nicht berauschend.» Allerdings fehlte es dem Aushängeschild der LV Winterthur nicht an Erklärungen. Die eine war die Witterung: Es war kühl und der Wind blies von Osten, also ins Gesicht der Sprinterinnen (und Sprinter). Und da ist noch die aktuelle Planung: Halbheer strebt die Höchstform für später an. Die Schweizer Meisterschaften Ende August nennt sie als bedeutend.

Die Weltmeisterschaften von Ende September/Anfangs Oktober erfordern ein striktes Einteilen der Kräfte. «Ich befinde mich derzeit in einem intensiven Wettkampf-/Trainingsblock», sagt sie. Athletissima in Lausanne am vergangenen Freitag (Doppelstart), das Meeting in Bulle am Sonntag, Luzern am Dienstag und Weinheim am Sonntag – das braucht Energie. Da konnte sie es verschmerzen, dass sie 81 Hundertstel über ihrer letztjährigen Bestmarke und eine halbe Sekunde über ihrem diesjährigen Bestwert blieb. Einen Wunsch hegt sie dennoch: «Ich wünschte mir, dass ich einmal von 1,5 m/s Rückenwind profitieren kann.»

«Cool, aber ich sehe noch überall Steigerungspotenzial.»Andrina Hodel,
Stabhochspringerin

Der Wind spielte auch bei einer, die nur bedingt der Region zugeordnet werden kann: bei Stabhochspringerin Andrina Hodel. Die 19-jährige Kantonsschülerin vom LC Frauenfeld profitiert von der «Trainingskooperation» mit der LV Winterthur und dem Knowhow des Winterthurer Trainers (und Springers) Patrick Schütz. Und Hodel hatte allen Grund zum Feiern: Mit übersprungenen 4,36 m verbesserte sie ihre bisherige Bestmarke um nicht weniger als 16 cm und hievte sich damit an die Spitze der europäischen U20-Jahresbestenliste. «Cool», sagte sie, «aber ich sehe noch überall Steigerungspotenzial.»

Erstellt: 10.07.2019, 14:56 Uhr

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