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Im Abschluss zu wenig kaltblütig

Weil er sich in den ersten 18 Minuten zu viele Eigenfehler leistet und als Folge dessen mit 0:4 ins Hintertreffen gerät, verliert der HC Rychenberg in Chur mit 2:6.

Nach Pascal Kerns 1:4 keimte nochmals ein Hoffnung auf - die grosse Aufholjagd des HCR blieb jedoch aus.
Nach Pascal Kerns 1:4 keimte nochmals ein Hoffnung auf - die grosse Aufholjagd des HCR blieb jedoch aus.
Heinz Diener/Archiv

Der HC Rychenberg hat es verpasst, seinen zwei Erfolgen in Thun und gegen Waldkirch einen dritten in einem sogenannten Sechspunktespiel folgen zu lassen. Zwar war das Team von Jukka Kinnunen im Mitteldrittel überlegen und spielte im Schlussdrittel quasi auf ein Tor, doch wog die in den ersten 18 Minuten eingehandelte Vier-Tore-Hypothek trotz dieser Vormacht, nie nachlassendem Kampfgeist und etlicher aufgelegter Chancen in der Endabrechnung zu schwer. Durch die erste Niederlage im neuen Jahr verpassten es die Winterthurer, sich über den Strich zu hieven und so die Chancen auf die Playoff-Teilnahme zu vergrössern.Im ersten Drittel wurde vom Anpfiff an deutlich, dass es für beide Mannschaften um sehr viel ging. Auf beiden Seiten wurde der Ball lange in der Verteidigung hin- und hergeschoben, auf der Suche nach dem öffnenden Pass. Chancen zu einem solchen boten sich nur selten. Zum einen scheuten beide Teams jenes Quäntchen Risiko, das es braucht, und schienen das Vermeiden von Eigenfehlern zur obersten Maxime erklärt zu haben, zum anderen fehlte es auch am nötigen Tempo in der Vorwärtsbewegung.

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