Tennis

LTC Winterthur holt sich den Gruppensieg

Das NLB-Team des LTC steht nach dem 9:0 über Absteiger Geneva Country Club und der überraschenden Niederlage von Leader Seeblick Zürich im NLA-Aufstiegsspiel.

LTC-Captain Roman Vögeli sieht sein Team im Aufstiegsspiel auf Augenhöhe mit Gegner Sonnenberg Zürich.

LTC-Captain Roman Vögeli sieht sein Team im Aufstiegsspiel auf Augenhöhe mit Gegner Sonnenberg Zürich. Bild: Johanna Bossart

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Eigentlich schien vor der letzten Runde alles klar: Der ungeschlagene und vermeintlich unangefochtene Leader Seeblick Zürich wird Gruppensieger und die Teams des LTC Winterthur und von Lugano 1903 machen den 2. Platz im Fernkampf unter sich aus. Doch unverhofft entwickelte sich plötzlich ein ganz anderes Szenario. Den Grundstein dafür legte der LTC auf heimischen Plätzen mit einer makellosen Erfüllung seiner Pflichtaufgabe. Die Winterthurer reihten mit Daviscup-Spieler Sandro Ehrat an der Spitze gegen den inferioren Geneva Country Club Sieg an Sieg und totalisierten das Maximum von neun Punkten.

Zu gleicher Zeit kam aus Lugano die Kunde, dass die Partie gegen Seeblick nach den Einzeln 3:3 steht. Damit war der LTC plötzlich virtueller Tabellenführer und definitiv Tabellenzweiter. Seeblick brauchte aber nur einen Sieg aus den drei ausstehenden Doppelpartien, um die Winterthurer wieder zu überholen. Dann stand es in Lugano plötzlich 5:3 für die Tessiner, und spätestens zu diesem Zeitpunkt begannen die auf der Anlage im Römerpark ausharrenden LTC-Teammitglieder an das vermeintlich Unmögliche zu glauben. Und tatsächlich, irgendwie brachten es die Zürcher fertig, auch das dritte und letzte Doppel zu verlieren.

Final gegen Sonnenberg

«Wir wussten, dass mit Sandro Ehrat ein 9:0 möglich ist und dass es dann spannend werden kann», sagte LTC-Captain Roman Vögeli. «Lugano hat ein starkes Team, und wir hatten damals beim 6:3-Sieg viel Glück.»

Am kommenden Samstag geht es nun auswärts gegen das Team von Sonnenberg Zürich um den Meistertitel der NLB und den Aufstieg in die NLA. In dieser Partie werden die Winterthurer wieder auf Sandro Ehrat zählen können. Nicht mit dabei ist dagegen Henri Laaksonen, der in Wimbledon das Qualifikations-Turnier bestreitet. «Mit Henri wären wir Favorit gewesen, nun ist die Begegnung offen», schaut Roman Vögeli voraus. Beim LTC Winterthur gab es am Wochenende einen weiteren Grund zum Feiern. Das Männerteam der Altersklasse 45+ schaffte dank eines knappen 4:3-Sieg im Heimspiel gegen Schaan den Aufstieg in die NLB.

Seuzach verpasst Aufstieg

Nichts aus dem direkten Wiederaufstieg in die NLB wurde es für die Seuzacher Frauen 30+. Die letzte Partie gegen Esp Fislisbach ging 2:4 verloren. Eine entscheidende Rolle dürfte dabei die Abwesenheit von Franziska und Corinne Greuter gespielt haben. Die Schwestern hatten schon vor langem Reisen geplant, die nur zu diesem Zeitpunkt möglich waren. «Natürlich ärgert uns das jetzt», sagte Corinne Greuter. «Für dieses Jahr war aber primär der Ligaerhalt das Ziel, nächstes Jahr schaffen wir den Aufstieg.» In die NLC aufgestiegen ist in der gleichen Altersklasse der TC Eulach Winterthur. Die Equipe hatte sich im ersten Aufstiegsspiel imm Nachbarduell gegen den TC Schützenwiese durchgesetzt, bevor es die Promotion mit einem klaren Sieg gegen Nesslau-Neu St. Johann klar machte.

Erstellt: 17.06.2019, 21:31 Uhr

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