Winterthur

Offensiv starke Red Ants zeigen Mängel in der Abwehr

Die Red Ants schliessen das Kalenderjahr mit einem 10:5-Erfolg bei Aergera Giffers und einer 4:6-Heimniederlage gegen Bern-Burgdorf ab.

Andrea Kern zeigte sich in Giffers voller Spielfreude.

Andrea Kern zeigte sich in Giffers voller Spielfreude. Bild: Heinz Diener

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Der Ausflug in den Kanton Frei­burg gestaltete sich für die Red Ants erfolgreich. Vor allem die dreifache Torschützin Margrit Scheidegger zeigte sich an der Seite von Andrea Kern und Anna Huovinen voller Spielfreude. Hätten die Winterthurerinnen nicht noch mehrfach nur die Torumrandung ­getroffen, wäre die Partie beim Tabellenletzten schon früh ­gelaufen gewesen. So aber kam Giffers nach dem vermeintlich vorentscheidenden 2:5 durch Kern in der 25. Minute noch einmal in die Partie zurück – das 5:5 nach 40 Minuten war aus Sicht der Gäste völlig unnötig. Erst als die Red Ants im letzten Drittel nur noch zwei Blöcke zum Einsatz brachten, zogen sie endgültig weg. Dies dafür mit fünf Treffern innert einer Viertelstunde deutlich.

Optimistisch in die Pause

Dass im Heimspiel gegen Bern-Burgdorf neben der Offen­sive auch die Defen­sive gefordert sein würde, war angesichts der bisher starken Leistungen der Emmentalerinnen klar. Und im Abwehrverhalten zeigten die Winterthurerinnen nun Mängel, die man sich gegen ein Spitzenteam nicht erlauben darf. Schon im ersten Drittel bekundeten die Red Ants mit dem aggres­siven Forechecking der Gäste Mühe, drehten jedoch das 0:1 bis zur ersten Sirene durch Scheidegger und Ellenor Bengtsson (im Powerplay) in eine Führung. Dann ging eine halbe Stunde lang nur noch wenig. Bern-Burgdorf zog auf 5:2 davon und liess sich diesen Vorsprung nicht mehr nehmen. Einige Chancen besassen die Red Ants zwar – Michaela Mlejnkova vergab zudem einen Penalty –, doch der Sieg der Gäste ging in Ordnung.

Für Nicole Heer ist das kein Grund, mit hängendem Kopf in die Weihnachtspause zu gehen. «Die in den letzten Wochen erzielten Fortschritte sind offensichtlich, wir haben uns technisch, taktisch und mental verbessert. Ich freue mich auf den Januar», blickt die Torhüterin optimistisch nach vorne. Ziel wird dann der von Zug United gehaltene vierte Rang sein. ()

Erstellt: 19.12.2016, 20:53 Uhr

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