Unihockey

Punkt in der Liga – Sieg im Cup

Nach zwei schwächeren Wochenenden fanden die Red Ants in die Spur zurück. Gegen die Wizards Bern Burgdorf wurde eine gute Leistung mit einem Punkt nur spärlich belohnt. Dafür gelang gegen B-Ligist Laupen der Einzug in den Cup-Halbfinal.

Schwer zu stoppen: Alexandra Frick von den Red Ants.

Schwer zu stoppen: Alexandra Frick von den Red Ants. Bild: Damian Keller

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Laupen gilt als Talentschuppen, stieg im Frühling erstmals in die NLB auf und gehört dort bereits zu den Spitzenteams. Entsprechend nahmen die Red Ants den Cup-Viertelfinal gegen den unterklassigen Gegner nicht auf die leichte Schulter und Céline Chalverat veredelte einen konzentrierten Auftritt bereits im Startdrittel mit zwei Treffern. Knapp nach Halbzeit halfen die Gäste mit einem Geschenk – einer unnötigen Strafe wegen hohen Stocks – nach und ermöglichten Géraldine Rossier im folgenden Powerplay das 3:0. Zwar erwiderten die Red Ants die nette Geste mit einer ebenso unnötigen Strafe gegen Marjut Mäkelä, was auch Laupen einen Überzahltreffer ermöglichte. Aber Margrit Scheidegger stellte mit dem 4:1 noch vor Drittelsende den Dreitoreabstand gleich wieder her. «Wir liessen uns vom aggressiven 1-gegen-1 Laupens nicht aus der Ruhe bingen. Ich hatte nie Angst, dass etwas schiefgehen könnte», sagte Alexandra Frick nach Spielschluss.

Tatsächlich konterte Rossier auch Laupens zweiten Treffer in der 46. Minute umgehend mit dem 5:2. Und dabei sollte es bleiben, da die Winterthurerinnen bis zum Schluss abgeklärt blieben, auch als es die Gäste früh mit einer sechsten Feldspielerin versuchten. «Den einzigen Vorwurf, den wir uns machen können, betrifft die Chancenauswertung. Aber letztlich zählt im Cup ja nur der Sieg», zog Frick zufrieden Bilanz.

Wieder präsenter

Schon am Vorabend hatten die Red Ants aufstrebende Tendenz erkennen lassen. Gegen die vor ihnen klassierten Wizards Bern Burgdorf stimmte die Leistung wieder, nachdem in der Vorwoche gegen Skorpion Emmental nur wenig zusammengepasst hatte. «Wir stellten die Linien etwas um, das sorgte für mehr Kommunikation», verrät Frick. Dass es gegen die Bernerinnen letztlich nicht zum Sieg reichte, lag an zwei Unterzahltoren. Die erste Strafe setzte es wegen Spielverzögerung ab, die zweite nach einem Allerweltsfoul Fricks beim Bully nach dem 3:2-Führungstreffer Chalverats fünf Minuten vor Schluss. Die Internationale Simone Wyss rettete die Wizards mit ihrem dritten Tor des Abends in die Verlängerung, wo die Red Ants (Lattenschuss Bengtsson) erneut Pech hatten. Dass die Kugel im Glücksspiel Penaltyschiessen letztlich ebenfalls auf das Berner Feld rollte, passte zum Spiel. «Wir nehmen den Punkt, auch wenn es drei hätten sein können», so Frick. «Hauptsache, wir sind wieder präsenter und mit einem besseren Spirit unterwegs als zuletzt.»

Die NLA pausiert nun zugunsten der WM in Bratislava (1. bis 9. Dezember) und wird erst kurz vor Weihnachten fortgesetzt. Mit Alexandra Frick, Margrit Scheidegger und Géraldine Rossier werden drei Red-Ants-Stürmerinnen im Team von Nationaltrainer Rolf Kern stehen. (Der Landbote)

Erstellt: 20.11.2017, 18:14 Uhr

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