Unihockey

Punktlandung der Red Ants

Mit zwei Siegen über Frauenfeld und Skorpion Emmental sicherten sich die Red Ants zum Abschluss der Qualifikation den 4. Rang und somit den Heimvorteil im Playoff-Viertelfinal.

Annika Dierks (links) brachte die Red Ants gegen Frauenfeld auf die Siegesstrasse.

Annika Dierks (links) brachte die Red Ants gegen Frauenfeld auf die Siegesstrasse. Bild: Damian Keller

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Als Annika Dierks die Red Ants im Heimspiel gegen Frauenfeld in der 5. Minute in Führung brachte, fielen die Gäste virtuell unter den Strich. Die Angst vor den drohenden Nervenspielen in den Playouts schien die Thurgauerinnen aber zu beflügeln, hielten sie doch gegen die spielerisch überlegenen Red Ants in der Folge gut mit. Mit ihren Weitschüssen vermochten sie Martina Fauser im Tor der Winterthurerinnen jedoch nicht zu beunruhigen. «Zu Beginn hatte ich noch einiges zu tun – im Verlauf der Partie ging es immer mehr darum wach zu bleiben, um auf die vereinzelten Abschlüsse reagieren zu können», freute sich Fauser über ihren nächsten Shutout gegen Frauenfeld. Schon beim 3:0 im Cup-Viertelfinal war sie gegen den gleichen Gast ohne Gegentreffer geblieben.

Dass die Partie bis weit ins Schlussdrittel hinein spannend blieb, lag an den offensiv wenig durchschlagskräftigen Red Ants. Zu überhastet suchten sie den Abschluss, zu hoch war in der Regel das Visier eingestellt. Erst in der 53. Minute gelang Ellenor Bengtsson nach einer Aktion hinter dem Frauenfelder Gehäuse der zweite Treffer, ehe Margrit Scheidegger in der zweitletzen Minute mit dem 3:0 ins leere Tor alles klar machte. Sekunden zuvor hätte dies schon Géraldine Rossier gelingen können, die Bündnerin sah ihren Weitschuss aber vom Pfosten ins Feld zurückspringen.

Die übliche enge Kiste

Zum Abschluss der Qualifikation reisten die Winterthurerinnen ins Emmental. Im Duell mit Skorpion ging es um die Playoff-Hauptprobe gegen den gleichen Gegner – und das Heimrecht in der Viertelfinalserie. Mit dem 4:3-Auswärtserfolg hievten sich die Red Ants punktemässig auf die gleiche Höhe, aufgrund der besseren Tordifferenz schoben sie sich aber auf Kosten der Bernerinnen auf den vierten Rang vor. «Es war die übliche enge Kiste», sagte Red-Ants-Trainer Lukas Eggli nach der Partie. Wie meistens entschied nur ein Tor Differenz die Begegnung zweier Teams auf Augenhöhe.

Diesmal waren die Winterthurerinnen durch Sabrina Bösch und Rossier schon im Startdrittel weggezogen, ehe Nadia Cattaneo und Céline Chalverat im Mitteldrittel gar auf 4:0 erhöhten. Als Skorpion Emmental im letzten Abschnitt alles nach vorne warf, wurde es noch einmal knapp – mehr als den Anschlusstreffer liessen die Red Ants aber nicht mehr zu.

Nach dem Sieg im Penaltyschiessen des Cup-Halbfinals war dies der nächste Streich der Winterthurerinnen bei den Skorps. «Uns tut es natürlich gut zu wissen, dass wir solche Spiele gewinnen können. Und drei Siege in Folge zum Abschluss der Qualifikation geben uns im Hinblick auf die kommenden Aufgaben ein positives Gefühl», bilanzierte Eggli. Von nun an zählt es – am nächsten Samstag fordern die Red Ants im Cupfinal Piranha Chur heraus, anschliessend beginnen die Playoffs. (Der Landbote)

Erstellt: 19.02.2018, 18:44 Uhr

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Haben Sie etwas Spannendes gesehen oder gehört?
Schicken Sie uns ihr Bild oder Video per E-Mail an webredaktion@landbote.ch oder informieren Sie uns telefonisch unter der Nummer 052 266 99 85. Mehr...

Inserieren

Anzeigen online aufgeben
Inserate einfach online aufgaben

Kommentare

Bonus-Angebote

Bonus-Angebote

Alle Bonus-Angebote im Überblick.