Unihockey

Red Ants ohne Probleme gegen Zug

Gegen das im Vergleich zur letzten Saison stark verjüngte Zug United kamen die Red Ants zu einem 8:1-Heimsieg. Fünf Abschlüsse an die Torumrandung verhinderten einen noch deutlicheren Erfolg.

Die zweifache Torschützin Tanja Bühler (Mitte) beschäftigt gleich drei Zugerinnen.

Die zweifache Torschützin Tanja Bühler (Mitte) beschäftigt gleich drei Zugerinnen. Bild: Damian Keller

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Es war noch keine Minute absolviert, als Céline Chalverat den ersten Angriff der Red Ants zum 1:0 abschloss. In diesem Takt ging es zwar vorerst nicht weiter, der erste Treffer war wohl fast zu leicht gefallen. Doch ab Mitte des Startdrittels legten die Winterthurerinnen einen Zahn zu. Erst trafen Alexandra Frick und Géraldine Rossier kurz nacheinander das Gehäuse, dann stocherte die ehemalige Zugerin Sabrina Bösch den Ball zum 2:0 über die Line. Als 44 Sekunden später Margrit Scheidegger auf 3:0 erhöhte, gab es bezüglich des Ausgangs der Partie bereits keine Fragen mehr. Im zweiten Abschnitt stellte Verteidigerin Tanja Bühler mit einem Doppelschlag unter Beweis, dass in dieser Saison auch die nominellen Defensivkräfte der Red Ants in die Offensivbemühungen eingebunden sind. «Zwei Treffer gelangen mir zuletzt bei den Juniorinnen – vielleicht sollte ich jetzt aufhören, wo es am Schönsten ist», sagte die 25-Jährige nach Spielschluss lachend. Nach weiteren Pfostenschüssen und Fricks Tor zum 6:0 stellten sich vor dem Schlussabschnitt nur noch die in solchen Fällen üblichen Fragen – würde es zu einem «Stängeli» sowie einem Shutout für Torhüterin Martina Fauser reichen? Der eine Fall wurde mit dem Zuger Ehrentreffer in der 49. Minute beantwortet – wenig später verhinderte die ansonsten weitgehend beschäftigungslose Hüterin mit einem parierten Penalty ein zweites Gegentor. Und im Abschluss wurde der Erfolg in den letzten Minuten nicht mehr mit aller Konsequenz angestrebt, stattdessen erhielt sogar noch die vierte Linie wertvolle Einsatzminuten.

Einstudierte Tore

«Zug liess uns viel Platz, wir holten uns diesen aber auch mit viel Laufarbeit. Es tut gut, solche Spiele, anders als in den letzten Jahren, klar und deutlich zu gewinnen – vor allem, wenn die Tore wie im Training einstudiert fallen», zog Bühler nach dem dritten Sieg im fünften Spiel Bilanz. «Für unser junges Team war in Anbetracht der Pfosten- und Lattenschüsse der Red Ants das Resultat noch fast das Beste der Partie», sagte hingegen die Zuger U19-Internationale Annique Meyer.

Während die Zentralschweizerinnen auch im fünften Anlauf keine Punkte holten, geht es für die Winterthurerinnen nun darum, das Spiel auch gegen die Spitzenteams gestalten zu können. Gegen die Wizards und Piranha reichte es noch nicht ganz – am nächsten Samstag wartet bei Meister Dietlikon der nächste harte Prüfstein, während am Sonntag im Heimspiel gegen Aufsteiger Waldkirch-St. Gallen ein weiterer deutlicher Sieg erwartet wird. Dass die Erwartungen diesbezüglich bereits gestiegen sind, haben sich die Red Ants selber erarbeitet. (Der Landbote)

Erstellt: 09.10.2017, 21:43 Uhr

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