Unihockey

Red Ants punkten beim Meister

Mit einem 4:3-Erfolg nach Verlängerung bei Meister Piranha Chur sorgten die Red Ants für ein Ausrufezeichen. Im Rennen um das Heimrecht in den Playoffs haben sie wieder alles in den eigenen Händen.

Margrit Scheidegger erzielte in der Verlängerung das Siegestor für die Red Ants.

Margrit Scheidegger erzielte in der Verlängerung das Siegestor für die Red Ants. Bild: Urs Kindhauser

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Vieles lief ähnlich wie am Wochenende zuvor im Heimspiel gegen Skorpion Emmental. Auch bei Piranha Chur machten die Red Ants von Beginn weg das Spiel, liessen Ball und Gegner laufen – sündigten aber im Abschluss. Mit Ausnahme des 0:1 durch Michaela Mlejnkova in der 7. Minute fehlten im überlegen geführten Startdrittel die Tore. Dass die kaltblütigen Bündnerinnen die Garderobe mit einer 2:1-Führung aufsuchten, entsprach keineswegs den gezeigten Leistungen.Danach kamen die Red Ants etwas von ihrer Linie ab, blieben aber defensiv solid und erzielten durch Céline Chalverat kurz nach Spielhälfte den längst fälligen Ausgleich – um im letzten Drittel aber erneut einem Rückstand nachrennen zu müssen. Als Chalverat in der 51. Minute mit einem Penalty an Piranhas stark reagierender Nationaltorhüterin Lara Heini hängen blieb und auch im folgenden Powerplay mehrere hochkarätige Chancen vergeben wurden, drohte den Gästen gar ein punktemässig komplett unbelohnter Auftritt. Doch dann «stolperte» Nicole Mattle in der 58. Minute den Ball doch noch mit dem verdienten Glück zum 3:3 über die Linie. Und in der Verlängerung waren es – anders als gegen Skorpion Emmental – die Winterthurerinnen, die zum entscheidenden Schlag ausholten. Margrit Scheidegger stellte mit ihrem Treffer in der 63. Minute den Zusatzpunkt sicher.

Schwung für Endspurt

Zum ersten Mal in dieser Saison vermochten die Red Ants somit eines der drei Teams zu schlagen, die in der Tabelle der Konkurrenz weit enteilt sind. Kurz vor Beginn der Playoffs ein gutes Zeichen bezüglich Formstand und die Bestätigung der zuletzt gezeigten spielerischen Fortschritte. Einzig die Chancenverwertung bleibt ein Manko. Gegen Piranha fanden zwar mehr Bälle den Weg auf das gegnerische Gehäuse als sonst, Gefahr beschwörte dies jedoch zu selten herauf. Dennoch scheint das Team auf Kurs zu sein. «Dieser Sieg gibt uns für den Quali­fikationsendspurt zusätzlichen Schwung. Zudem haben wir jetzt alles wieder in den eigenen Händen», freute sich Red-Ants-Assistenztrainer Daniel Gafner über den gelungenen Auftritt beim Meister.

Die zwei Punkte lassen die Red Ants, punktgleich mit Skorpion Emmental, wieder auf den vierten Rang vorrücken, der in den Playoff-Viertelfinals Heimrecht bedeuten würde. In zwei Wochen – am kommenden Wochenende stehen sich Piranha Chur und Dietlikon im Cupfinal gegenüber – kann in den beiden letzten Quali-Heimspielen gegen den Tabellenletzten Aergera Giffers und das drittplatzierte Wizards Bern Burgdorf der Sack zugemacht werden. ()

Erstellt: 20.02.2017, 22:41 Uhr

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