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Red Ants scheitern am Meister

Zwei Drittel lang konnten die Red Ants gegen Piranha Chur auf einen Punkt hoffen. Dann entschied die Nationalspielerin Seraina Ulber die Partie mit zwei Treffern zum 4:2 für den Meister.

Zurückhalten wollte sich die Winterthurerin Jael Koller gegen Piranha Chur nicht.
Zurückhalten wollte sich die Winterthurerin Jael Koller gegen Piranha Chur nicht.
Damian Keller

Die erste Überraschung waren die ungewohnten Nummern auf den Rücken einiger Red-Ants-Spielerinnen – einem Malheur in der Textildruckerei geschuldet. Die zweite Überraschung stand im Tor: Anstelle der erkrankten Martina Fauser hütete die erst 20-jährige Nicole Heer das Gehäuse.Am Vorabend hatten die Red Ants im Cup Heers Stammverein Weesen locker 13:0 bezwungen, in der ersten Meisterschaftsrunde aber bekamen sie es gleich mit Meister Piranha Chur zu tun. Die Bündnerinnen nahmen standesgemäss das Heft sofort in die Hand und verzeichneten viel Ballbesitz, ohne jedoch allzu gefährlich zu werden. Die Red Ants versuchten ihr Heil in Kontern, was vor allem der ersten Formation um die Schwedinnen Johanna Dahlin und Ellenor Bengtsson sowie der Tschechin Michaela Mlejnkova gut gelang. Mlejnkova besass in der 5. Minute eine erste Chance zur Führung. Und als doch Chur in Front ging, wendete Dahlin mit zwei Treffern das Blatt. Mit einem 2:1 ging es in die ersten Pause – und danach kurioserweise mit nur je vier Feldspielerinnen weiter, da die Schiedsrichter beiden Teams eine Strafe wegen Überziehens der Pausenzeit aufgebrummt hatten.

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