Unihockey

Red Ants weiter auf dem richtigen Weg

Bei Aergera Giffers reichte den Red Ants eine durchschnittlicheLeistung zu einem hohen Sieg. Im Heimspiel gegen Piranha Chur hingen die Trauben dann trotz einer guten Vorstellung etwas zu hoch.

Géraldine Rossier spielte einst für Piranha Chur. Am Sonntag traf sie für die Red Ants gegen ihren ehemaligen Klub.

Géraldine Rossier spielte einst für Piranha Chur. Am Sonntag traf sie für die Red Ants gegen ihren ehemaligen Klub. Bild: Damian Keller

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Eine Szene aus dem Schlussdrittel steht als Symbol für den neuen Weg der Red Ants. Mit Katja Timmel und Marjut Mäkelä befanden sich gleich zwei Verteidigerinnen hinter Piranha Churs Tor auf Offensivmission, während Stürmerinnen für sie absicherten. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Winterthurerinnen 4:5 zurück, sie setzten die Gäste unter Druck und drängten auf den Ausgleich. Dieser gelang nicht, stattdessen sorgte Corin Rüttimann mit zwei Einzelaktionen (49. und 53. Minute) für die Entscheidung – insgesamt erzielte die Internationale vier Treffer.

«Vielleicht haben wir ihr in diesem Momenten etwas zu viel Platz gelassen», urteilte Red-Ants-Stürmerin Géraldine Rossier nach der Partie, um das aber gleich zu relativieren. «Sie gehört einfach zu besten Spielerinnen der Welt – selbst wenn man sie enger markiert, verschafft sie sich Platz.» Letzte Saison spielten die Bündnerinnen Rüttimann und Rossier beide noch in Schweden, nur eine von ihnen kehrte zum Stammverein Piranha zurück. «Ich wollte in ein Team, in dem ich eine Leaderfunktion einnehmen und eine Rolle wie in der Nati spielen kann», begründet Rossier ihren Wechsel zu den Red Ants. Trotz insgesamt fünf Jahren in Schweden sei es aber schon ein spezielles Gefühl gewesen, zum ersten Mal im Leben gegen Piranha zu spielen. Persönlich gelang ihr der Powerplay-Treffer zum 4:5. Bis dahin war es intensiver Schlagabtausch gewesen. Zuerst drängten sich die dritten Formationen in den Vordergrund (Nadine Handl zum 0:1, Sabrina Bösch zum 1:1), danach trafen nur noch Internationale.

Tore trotz Krampf

Dass die Red Ants gegen einen Titelkandidaten wie Piranha Chur Druck erzeugen und lange mithalten konnten, ist ein gutes Zeichen. «Piranha musste im Schlussdrittel auf zwei Linien reduzieren, das spricht für uns. Neuer Trainer, neues System – für Anfang Oktober sind wir bereits ziemlich weit», meinte Cheftrainer Lukas Eggli nach dem letztlich zu deutlichen 4:7 in Oberseen.

Mit dem Auftritt seines Teams war er denn auch viel zufriedener als am Vorabend beim 9:3-Auswärtssieg gegen Aergera Giffers. Da wirkten die Winterthurerinnen zeitweise etwas verkrampft. «Normalerweise gewinnst du so ein Spiel nur knapp, vielleicht 5:4», so Eggli. Mit der spielfreudigen Céline Chalverat und Wizards-Zuzug Annika Dierks trafen zwei Stürmerinnen doppelt, aber auch die Verteidigerinnen Tanja Bühler und Jael Koller steuerten zwei Treffer zum Sieg bei. Auch das ein Zeichen für die offensivere Spielweise der Winterthurerinnen. Und im kommenden Heimspiel gegen Zug United müssen sie sich vor keiner Corin Rüttimann fürchten – die Zentralschweizerinnen sind nach vier Spielen noch ohne Punkte. (Der Landbote)

Erstellt: 02.10.2017, 19:51 Uhr

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