Unihockey

Rychenberg gegen das Überraschungsteam

Der HC Rychenberg braucht gegen das derzeitige Überraschungsteam Waldkirch einen weiteren Erfolg, sollen die Chancen auf die Playoffs nicht kompromittiert werden.

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Das erste von drei Sechspunktespielen in Serie hat der HC Rychenberg in Thun erfolgreich gestaltet. Das zweite folgt am Sonntag ab 17 Uhr auf den Fuss. Soll die Teilnahme an den Playoffs sechs Runden vor dem Ende der Qualifikation eine ernstzunehmende Option bleiben, muss die Mannschaft von Jukka Kinnunen auch ihr Heimspiel gegen den UHC Waldkirch-St. Gallen gewinnen. Am besten wäre es, sie täte dies nicht wie beim 6:5 im Hinspiel von Ende September letzten Jahres erst in der Verlängerung, sondern schon in der regulären Spielzeit.

Waldkirch befindet sich im Flow

Doch aufgepasst. Die Ostschweizer befinden sich aktuell in bestechender Form und ergatterten in den letzten fünf Runden neun Punkte und damit einen mehr als der HCR. Dies obwohl das Team des Schweden Fabian Arvidsson einige ganz harte Brocken vorgesetzt bekommen hatte. Geradezu eine Sensation war der Auswärtssieg beim letztjährigen Finalisten Wiler-Ersigen. Und die Bestätigung folgte am vergangenen Mittwoch mit dem Punktgewinn im Nachtragsspiel bei Titelverteidiger Köniz. Mit diesen verblüffenden Resultaten überholte Waldkirch nicht nur den HCR in der Tabelle, sondern es kann sich dadurch auch wieder Chancen auf die Playoff-Teilnahme ausrechnen.

Kinnunen weiss genau, was die DNA der Ostschweizer ist: «Sie kämpfen hart, verfügen über eine gute Defensive und besitzen eine hervorragende Arbeitsmoral.» Das war schon zu Aktivzeiten des Finnen so und ist es heute noch. Das Hinspiel und das Videostudium lassen Kinnunen davon ausgehen, dass sich Waldkirch weniger weit zurückziehen wird als Thun, das stets vier Spieler in den letzten vierzig Prozent positioniert hatte. Diese aktivere Verteidigung würde dem HCR den kontrollierten Spielaufbau erschweren, böte ihm aber gleichzeitig etwas mehr Raum in des Gegners Platzhälfte. Jene Räume, die zu finden ihm im Bernbiet mangels Balltempo und Timing so schwer gefallen war.

Schneller, spielen, aber nicht mehr Fehler machen

Gleichzeitig räumt Kinnunen ein, dass «Waldkirch in den Zweikämpfen noch besser ist als Thun» und sie den Ball darum schneller zirkulieren lassen müssten, um dem Druck entgehen zu können. Dies birgt allerdings die Gefahr von Eigenfehlern, was den konterstarken Ostschweizern in die Hände spielen würde. Der junge Michael Schiess und Roman Mittelholzer, die beide dem erweiterten Nationalkader angehören, sind für diese Spielweise prädestiniert.

Kinnunen will den besten Skorern des Gegners freilich kein gesondertes Augenmerk zukommen lassen: «Wir werden unser eigenes Spiel aufziehen. Dafür haben wir viel mit dem Ball geübt.» Er ist sich aber auch sicher, dass «von uns mehr Verteidigen verlangt sein wird als gegen Thun» und das Spiel intensiver sein wird. Im ersten Heimspiel des Jahres will er mit seinem Team trotz der verletzungsbedingten Absenz Nico Gröblis ein weiteres Mal einen guten Eindruck hinterlassen. Obwohl die Winterthurer bislang erst sechsmal in der Axa-Arena angetreten sind, bei neun Auswärtsspielen, holten sie 13 ihrer 18 Punkte in den neuen eigenen vier Wänden. (Der Landbote)

Erstellt: 11.01.2019, 19:17 Uhr

Agenda

HC Rychenberg - Waldkrich. Sonntag, 17 Uhr, Axa-Arena.

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