Wasserball

Wasserballerinnen verpassen den Playoff-Final

Die Baslerinnen sind besser: So lautet das Fazit der Winterthurer Frauen nach der Playoff-Halbfinal-Serie. Nun spielt der SCW am Montag um Platz drei.

Unter Dauerbeschuss: Die Winterthurer Torhüterin gibt ihr Bestes, muss aber 18 Gegentreffen hinnehmen.

Unter Dauerbeschuss: Die Winterthurer Torhüterin gibt ihr Bestes, muss aber 18 Gegentreffen hinnehmen. Bild: Heinz Diener

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Am Ende gingen die Winterthurerinnen doch noch unter. Das 3:18 in der zweiten Partie der Playoff-Halbfinal-Serie entspricht aber nicht dem Geschehen – zumindest nicht jenem in der ersten Halbzeit. Da hatten die Frauen aus dem SCW gut mitgehalten mit den favorisierten Baslerinnen. Nach 16 Minuten lautet der Spielstand 2:6. Doch das letzte Viertel war nicht mehr so toll: Die Winterthurinnen liessen sich ein ums andere Mal auskontern und kassierten noch acht Treffer in acht Minuten.

«Wir dürfen nicht den Ball verlieren und ihm dann nachschauen», monierte Torhüterin Noelle Nelson an der Spielbesprechung: «Wir müssen mehr Energie ins Spiel bringen». Gerade um die Kräfte war es aber nicht so gut bestellt. «Wir sind wenige Spielerinnen, und das haben wir gemerkt», kommentierte Teamcaptain Fiona Schurter. Wegen der wenigen Wechselmöglichkeiten (auf der Bank sassen durchwegs unerfahrene Wasserballerinnen) mussten die Leistungsträgerinnen bereits am Dienstag in Basel durchspielen.

Nicht vors Tor gekommen

«Und Spiele gegen Basel sind anstrengend, denn sie spielen hart», erklärt Fiona Schurter. Nun ist drei Tage Zeit für Erholung, bevor am Montag der letzte Ernstkampf ansteht: Voraussichtlich in Thun werden die Winterthurerinnen um Rang drei in der Frauenliga spielen. Zwar gewannen die Berner Oberländerinnen die zwei bisherigen Direktbegegnungen. Aber gegen Thun wird Winterthur mindestens wieder in der Lage sein, den Ball bis vor das gegnerische Tor zu bringen.

Gegen Basel gelang das selten. «Wir sind heute nicht nach vorne gekommen», bemerkt Fiona Schurter. In den ersten zwei Vierteln zwang der Gegner das Heimteam mit einem hohen Pressing zu vielen Würfen aus der Distanz. Diese wurden von Keeperin Patrizia Heinimann abgewehrt. SCW-Trainer Edi Alijagic beklagte denn auch die schlechten Würfe. Und so blieb die Ausbeute im Angriff bescheiden: Drei Tore, eines davon erzielt mit einem Fünfmeter, die anderen beiden in oder gleich nach einer Überzahl.

Erstellt: 21.06.2019, 19:03 Uhr

Playoff-Halbfinal, Spiel 2

Winterthur – WSV Basel 3:18 (1:4, 1:2, 1:4, 0:8). - Schlussstand (Best of 3) 0:2. - Torfolge: 0:3, 1:5, 2:9, 3:18. - Strafen: Gegen Winterthur 5, gegen Basel 5 und 1 Fünfmeter. - Winterthur: Nelson; Quaranta, Künzler, von Ballmoos, van Westendorp (2), Frei (1), Di Febbo, Stutz, Schurter, Aydemir.

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