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Wechselbad der Gefühle

Die 200-m-Sprinterin Cornelia Halbheer erreichte an der EM in Berlin mit dem 23. Platz ihr bestes internationales Resultat. Zufrieden sein konnte die Winterthurerin indes nicht.

Unter ihren Möglichkeiten blieb Sprinterin Cornelia Halbheer.
Unter ihren Möglichkeiten blieb Sprinterin Cornelia Halbheer.
Keystone

Mit einem Déjà-vu der bitteren Art schien die 25-Jährige Cor­nelia Halbheer konfrontiert. In 23,63 Sekunden lief sie am Mittag die halbe Bahnrunde im imposanten Olympiastadion von Berlin. Platz 5 in der ersten Vorlauf- ­Serie, entsprach dies, und, so ­zeigte sich später nach sämt­lichen drei Serien: Halbheer sollte als Erste auf der Strecke bleiben. Eine Hundertstelsekunde fehlte. Um das gleiche Verdikt handelte es sich somit wie vor einem Jahr an der WM und bereits an der EM vor zwei Jahren.

Die Korrektur kam rund 30 Minuten später. Sie sei, nach überarbeiteter Resultatliste, doch dabei, wurde Halbheer bescheinigt. Richtig Freude kam aber nicht auf. Jetzt erst spürte sie: «Es ist anspruchsvoll umzustellen und all das Negative wegzustecken.» Sofort versuchte sie den Turnaround: sich zu erholen und das Durchlebte beiseitezuschieben. Das gelang mittelmässig. Energie fehlte. Von «einem Wechselbad der Emotionen» sprach sie. Es gelang ihr nicht, die «ganz grosse Vorfreude mit den aufbauenden Gedanken» ins Zentrum zu schieben. Entsprechend verliefen die Halbfinals. 23,98 Sekunden sind weit weg von Halbheers Best­marke von 23,12. Der 23. Schlussrang konnte deshalb am Ende nicht die grosse Begeisterung hervor­rufen.

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