Leichtathletik

Wettkampfauftakt geglückt

Beim Hallenmeeting in Magglingen überzeugten die regionalen Aushängeschilder: Sprinterin Cornelia Halbheer und Stabspringerin Angelica Moser.

Hohes Ziel: Angelica Moser will die Hallen-WM-Limite knacken.

Hohes Ziel: Angelica Moser will die Hallen-WM-Limite knacken. Bild: Keystone

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Unterschiedlich setzten die Winterthurerin Cornelia Halbheer und die Andelfingerin Angelica Moser die Erkenntnisse aus dem Training in den ersten Wettkampf seit Monaten um. Aber beim Hallenmeeting in Magglingen starteten beide vielversprechend: mit einer persönlichen Bestleistung und einem erstaunlichen Experiment die 200-m-Spezialistin Halbheer, mit einem U-23-Rekord Moser.Über 60 m steigerte sich Halbheer nach 7,55 Sekunden im Vorlauf auf 7,47 im Final. Damit ega­lisierte die 25-Jährige ihre persönliche Bestmarke aus dem Vorjahr. 24 Hundertstel büsste sie auf die Rekordhalterin Mujinga Kambunji ein. Zuversicht schöpft Halbheer zu Recht aus diesem Saisondebüt: «Beide Läufe waren technisch nicht ganz sauber, da liegt noch etwas drin.»

Den dritten Start wagte Halbheer über 400 m. Um eine Premiere handelte es sich, die mit der Zeit von 54,90 Sekunden ermutigend ausfiel. Hinter sich liess Halbheer die Italienerin Linda Oliveri sowie die Schweizer Meisterin des letzten Sommers, Vanessa Zimmermann. «Ich nahm mir einen zügigen Start vor, wollte kurz vor Streckenhälfte als Erste auf die Innenbahn ziehen», sagte das LVW-Aushängeschild. Die Rechnung ging auf. Halbheer verteidigte die Führung bis ins Ziel. Am übernächsten Wochenende wird sie ein weiteres Mal an der Überdistanz Mass nehmen.

Mosers schmerzhaftes Ende

Mit einer ähnlichen Ungewissheit stieg Angelica Moser in ihren Wettkampf. Zwar war sich dieU-23-Europameisterin des Vorsommers über ihre Fortschritte bezüglich Kraft und Schnelligkeit bewusst, wie sich das aber in Höhe würde umsetzen lassen, fragte sie sich. Eine klare Antwort erhielt sie nicht. Nachdem sie die Anfangshöhe von 4,21 und 4,41 m je im zweiten Versuch gemeistert hatte, war Endstation. «Das Timing passte zu wenig», hielt sie fest. «Immerhin ging es bereits höher als im ganzen letzten Winter.» Nicht über 4,40 m kam sie damals hinaus. Ein gutes Stück fehlt aber noch zu den 4,50 m von 2016 sowie zur Freiluftbestmarke des letzten Sommers von 4,61 m. Mit drei Einsätzen im Ausland ­sowie an den Schweizer Meisterschaften in Magglingen Mitte Februar erhält Moser die Gelegenheit zur Steigerung. Sie liebäugelt mit der Limite für die Hallen-WM in Birmingham vom 1. bis 4. März. Bei 4,71 m liegt diese. Dass sie beim letzten Sprung auf der Latte landete und sich dabei eine schmerzhafte Fersenprellung zuzog, spielt hoffentlich bald keine Rolle mehr. Und zum Thema werden könnte die Hallen-WM-Limite auch für Halbheer. 7,30 und 53,15 Sekunden wären gefordert über 60 und 400 m.

Stark präsentierte sich am zweiten Wettkampftag in Magglingen die LVW-Nachwuchshoffnung Bianca Hercigonia. Die 15-Jährige steigerte sich über 60 m Hürden auf gute 9,17 Sekunden und beendete ihr erstes 200-m-Rennen in 26,34. ()

Erstellt: 21.01.2018, 21:19 Uhr

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