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Zehnjähriges Mädchen heizt den Erwachsenen ein

Sie ist erst zehn Jahre alt und spielt schon bei der Tischtennis-WM der Grossen in Schweden mit. Dabei ist das Mädchen zufällig zu diesem Sport gekommen.

Spass mit dem kleinen Ball: Fathimath Dheema Ali ist die jüngste Teilnehmerin an den Welttitelkämpfen in Halmstad. (1. Mai 2018)
Spass mit dem kleinen Ball: Fathimath Dheema Ali ist die jüngste Teilnehmerin an den Welttitelkämpfen in Halmstad. (1. Mai 2018)
Jonas Ekströmer, Keystone
Gespannte Blicke: Das Mädchen aus den Malediven ist erst zehn Jahre alt.
Gespannte Blicke: Das Mädchen aus den Malediven ist erst zehn Jahre alt.
Jonas Ekströmer, AFP
Kontrast im Alter: Ni Xia Lian aus Luxemburg ist 54-jährig und nimmt in Schweden an den Titelkämpfen teil.
Kontrast im Alter: Ni Xia Lian aus Luxemburg ist 54-jährig und nimmt in Schweden an den Titelkämpfen teil.
Rolf Vennenbernd, Keystone
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Sie heisst Fathimath Dheema Ali, ist erst zehn und tritt für die Malediven an. Dass sie das bei den Tischtennis-Weltmeisterschaften in Halmstadt macht, sorgt mittlerweile weltweit für Aufsehen. «Es fühlt sich so aufregend an, hier in Schweden zu spielen», erklärt das junge Mädchen. Und sagt mit einer Prise Patriotismus: «Ich bin stolz darauf, mein Land auf einer so grossen Bühne zu repräsentieren.» Damit Fathimath ist der Gegenpol zur 54-jährigen Ni Xialian, der ältesten Athletin dieser Titelkämpfe. Die gebürtige Chinesin tritt für Luxemburg an.

Erst vor vier Jahren hat Fathimath mit diesem Sport angefangen. Und das eigentlich nur, weil man sie bei einer anderen Sportart nicht wollte. «Mein Vater brachte mich zum Badminton-Trainer. Aber der lehnte mich ab, weil ich für dieses Spiel zu klein bin», erinnert sie sich.

Innert vier Jahren ins Nationalteam und an die WM

Fürs Tischtennis hat Fathimath fürwahr genug Talent. Sonst hätte sie in dieser kurzen Zeit nicht den Sprung in die Nationalmannschaft und an die WM geschafft. An den Titelkämpfen läuft es ihr gar nicht schlecht. Das erste Spiel gewannen die Malediven, weil Gegner Bangladesh nicht angetreten war. Die zweite Partie verloren sie gegen Wales 0:3, wobei die jüngste Spielerin dieser WM den einzigen Satz für die Malediven holte.

Fathimath wäre keine ambitiöse Sportlerin, wenn sie nicht gewisse Ziele hätte. «Mein grosser Traum ist, bei dieser WM Ding Ning zu treffen». Sie meint damit die chinesische Weltmeisterin und Olympiasiegerin. «Ich kann immer noch nicht glauben, mit meinem grossen Idol bei ein und demselben Wettbewerb zu spielen.»

SDA/fal

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