Unihockey

Zurück in der Spur

Die Red Ants gewannen auswärts gegen Laupen mit 4:3 nach Verlängerung und halten somit den Aufsteiger in der Tabelle hinter sich. Alexandra Frick sorgte für den entscheidenden Treffer.

Alexandra Frick (rechts) sicherte den Red Ants den Sieg mit ihrem Tor in der Verlängerung.

Alexandra Frick (rechts) sicherte den Red Ants den Sieg mit ihrem Tor in der Verlängerung. Bild: Damian Keller

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Die Red Ants reisten ohne die angeschlagene Abwehrchefin Jael Koller ins Tösstal und mussten mit nur zwei Verteidigungspaaren auskommen. In Wald, wo der Aufsteiger Laupen seine Heimspiele austrägt, zeigten sie sich in den Startminuten mit dem Ball aktiver und setzten die ersten Akzente – anders als in den letzten beiden Heimspielen, in denen der Auftakt bezüglich Auftritt und Resultat gründlich misslungen war. Dass Laupen in der 11. Minute per Penalty das Skore eröffnete, entsprach daher nicht wirklich dem Spielverlauf.

Sindy Rüegger korrigierte das Missgeschick aber mit einem halbhohen Schuss noch vor der ersten Sirene und Annika Dierks sorgte im Mitteldrittel per Backhand für die Führung der Gäste. Diese hielt allerdings keine Minute – die Finnin Marjut Mäkelä musste nach etwas zu viel Körpereinsatz auf die Strafbank und die ehemalige Winterthurerin Sina Sturzenegger traf im Powerplay zum 2:2.

Die Red Ants verpassten es in der Folge, eine doppelte Überzahl im gleichen Stil auszunutzen. Dafür gelang Stürmerin Sina Krausz schon nach 16 Sekunden des Schlussdrittels ein wenig zwingender Treffer. «Wir sprachen in der Pause darüber, weniger kompliziert zu spielen und dem Ball einfach mal eine Chance geben zu müssen, ins Tor zu gehen», sagte Red-Ants-Coach Lukas Eggli über diese Szene, welche die alte Weisheit sogleich bestätigte. Nachzulegen vermochten die Red Ants allerdings nicht. Im Gegenteil, Laupen verschärfte nun das Tempo und kam vier Minuten vor Ende der regulären Spielzeit – erneut durch Sturzenegger – nicht unverdient zum Ausgleich.

Weckruf gehört

Eine weitere Strafe gegen Nicole Mattle in den Schlussminuten überstanden die Gäste schadlos. Dass Alexandra Frick in der dritten Minute der Verlängerung per Freischlag zum 3:4 traf, belohnte die Red Ants mit dem Zusatzpunkt. Damit bleiben die Winterthurerinnen in der Tabelle vor Laupen auf Rang 6.

«Die beiden Heimniederlagen zuvor waren ein lauter Weckruf. Die Spielerinnen merkten selber, dass sie wieder zulegen müssen», freute sich Eggli, der die spielerischen Fortschritte seines Teams herausstrich – das Vorrundenspiel gegen Laupen war in Oberseen noch 2:4 verloren gegangen.

In der letzten Partie der Qualifikation empfangen die Red Ants am Samstag die Kloten-Dietlikon Jets, die mit einer Heimniederlage gegen Leader Piranha Chur die letzte – theoretische – Chance verspielten, aus der Poleposition in die Playoffs zu starten. Ihren Viertelfinalgegner werden die Red Ants erst danach kennen, da die drei Spitzenteams Piranha, Jets und Wizards ihre Playoffgegner auswählen können. Mit dem Erfolg gegen Laupen zeigten die Red Ants den möglichen Gegnerinnen zumindest, dass sie nun auch im Jahr 2019 angekommen sind.

Erstellt: 11.02.2019, 20:37 Uhr

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