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Verkehr durch ZürichStadt Zürich prüft Tempo 30 auf Rosengartenachse

Nach dem Nein zum Rosengartentunnel will der Zürcher Stadtrat mit anderen Mitteln die viel befahrene Verkehrsachse entlasten.

Im Februar verwarf das Stimmvolk den Rosengartentunnel an der Urne.
Im Februar verwarf das Stimmvolk den Rosengartentunnel an der Urne.
Foto: Keystone

Der Zürcher Stadtrat hat entschieden, auf der Rosengartenachse verkehrstechnische Massnahmen wie zusätzliche Fussgängerquerungen, Verlängerungen von Busspuren und Tempo 30 zu prüfen. Die Massnahmen sollen helfen, die negativen Auswirkungen der Verkehrsachse zu reduzieren.

Die Überprüfung der Massnahmen sei ein Zwischenschritt, bis der neue Planungsprozess zur Rosengartenachse abgeschlossen sei, schreibt der Stadtrat in seiner Antwort auf eine Motion von SP, Grüne, GLP, AL und EVP von Ende Februar. Darin fordern die Parteien Massnahmen, um die Achse Bucheggstrasse/Rosengartenstrasse/Hardbrücke zu entlasten.

Kanton miteinbeziehen

Dieser Prozess sei komplex und werde darum viel Zeit beanspruchen, erklärt der Stadtrat. Wegen der «kantonalen Klassierung» der Rosengartenachse werde der Kanton ausserdem massgeblich daran beteiligt sein. Zwischenzeitlich würden das Tiefbauamt, die Dienstabteilung Verkehr und die Verkehrsbetriebe Zürich darum Entlastungsmassnahmen prüfen.

Die Rosengartenstrasse wurde 1972 als Provisorium der Autobahn-Westtangente in Betrieb genommen. Das Provisorium ist aber längst zur Dauerlösung geworden, mit über 50'000 Fahrzeugen pro Tag. Im Februar verwarf das Stimmvolk das über eine Milliarde Franken schwere Projekt Rosengartentunnel und Rosengartentram an der Urne.

SDA

2 Kommentare
    Werner Maag

    Ich würde Zürich Auto frei machen, Stadions verhindern bzw. schließen, mediterranes Flair, vor allem Nachts fördern und so versuchen die Stadt zu entvölkern, Arbeitsplätze in Aussengemeinden verlegen und so eine museale Ambiance schaffen!