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Gleichstellung in WinterthurWer zu wenig Frauen befördert, braucht eine Erklärung

Künftig soll das Kader der Stadtverwaltung zu 35 Prozent aus Frauen bestehen. Das hat der Stadtrat als Ziel festgelegt. Er folgt damit einer Motion von Katrin Cometta (GLP), die sie 2017 als Gemeinderätin eingereicht hatte.

Grössere Gleichstellung im Superblock: Bis 2022 sollen im Kader der städtischen Verwaltung mehr Frauen vertreten sein.
Grössere Gleichstellung im Superblock: Bis 2022 sollen im Kader der städtischen Verwaltung mehr Frauen vertreten sein.
Foto: Marc Dahinden

Bei der städtischen Verwaltung sollen künftig mindestens 35 Prozent der Kaderstellen von Frauen besetzt sein. Das hat der Stadtrat Ende September entschieden. Eine entsprechende Vorgabe soll neu im Personalstatut festgeschrieben werden. Auch sollen flexible Arbeitszeiten und die Teilzeitarbeit gezielt gefördert werden. Der Grosse Gemeinderat stimmt voraussichtlich nächstes Jahr darüber ab.

Sinkender Frauenanteil trotz Diversity-Strategie

Das Thema aufs Tapet gebracht hatte eine Frau, die heute mit an der Spitze der Stadt steht: Katrin Cometta (GLP) hatte das Anliegen Anfang 2017 in einer Motion zusammen mit den Fraktionen der Grünen/AL, der SP und der EVP eingereicht. Pünktlich zu ihrem Amtsantritt als Stadträtin hat die Exekutive Comettas Anliegen nun erfüllt. Bereits seit 2017 ist die ausgeglichene Vertretung der Geschlechter Teil der Diversity-Strategie der Stadt. Trotzdem ist der Frauenanteil im Kader seit 2014 von 34 auf aktuell 32 Prozent gesunken.

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