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Starke Erwärmung über der ArktisWarum der Winter streng und stürmisch werden könnte

In den nächsten Wochen könnte es in der Schweiz und in Europa zu weiteren Kälteeinbrüchen kommen. Der Grund: Der Polarwirbel über der Arktis ist dieses Jahr schwach ausgebildet.

Kalt und etwas weiss ist es schon am Pfäffikersee.
Kalt und etwas weiss ist es schon am Pfäffikersee.
Foto: Dominique Meienberg

Das Wochenende wird eiskalt. Auch für kommende Woche sehen die Meteorologen keine milderen Wintertage voraus. Überhaupt könnten Januar und Februar unter dem Strich im Gegensatz zum letzten Jahr streng und schneereich werden.

Eine Rolle spielt dabei ein Phänomen in der Atmosphäre, das sich hoch über der Arktis abspielt. Die Ausbildung des Polarwirbels prägt alljährlich den winterlichen Wetterverlauf. «Während der Polarwirbel letztes Jahr sehr stark war, ist er seit Ende Dezember eher schwach», sagt Daniela Domeisen vom Institut für Atmosphäre und Klima der ETH Zürich. Die Atmosphärenforscherin beobachtet dieses Wetterphänomen seit langem. «Ein schwacher Polarwirbel führt in zwei Dritteln aller Fälle zu vermehrten Kaltlufteinbrüchen in Nordeuropa und mehr Stürmen in Südeuropa.»

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