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Stich ins Herz führte zum Tod

Im Oktober 2017 hat ein 51-Jähriger Mann in Wasterkingen seine Ehefrau erstochen. Nun wurde er wegen vorsätzlicher Tötung angeklagt und muss sich im Februar vor dem Bezirksgericht Bülach verantworten.

Die Liegenschaft, in welcher sich die Tat zugetragen hat, steht seither leer. Eventuell wird das Haus umgebaut oder umgenutzt.
Die Liegenschaft, in welcher sich die Tat zugetragen hat, steht seither leer. Eventuell wird das Haus umgebaut oder umgenutzt.
Balz Murer

Die Anklageschrift enthüllt neue Details zum Tötungsdelikt in Wasterkingen. So hat der 51-jährige Montenegriner insgesamt viermal auf seine Ehefrau eingestochen, bevor diese infolge einer inneren Verblutung starb.Als ein Streit zwischen den beiden aus dem Ruder lief, behändigte sich der Beschuldigte eines 20 Zentimeter langen Messers. Mit diesem attackierte er seine Frau und traf sie zunächst am Oberarm, an der Schulter und an der Wange. Danach stach er ihr mit voller Wucht in den linken Brustbereich. Die Klinge durchtrennte zwei Rippen und stiess bis ins Herz vor. Für die damals 45-Jährige kam jede Hilfe zu spät. Sie starb noch vor Ort. Besonders tragisch: Drei Kinder (damals 16, 13 und 12 Jahre alt) des Ehepaars befanden sich zum Zeitpunkt der Tat ebenfalls im Haus.

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