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Kulturförderung in WinterthurStefanini-Stiftung wagt Experiment: Laien entscheiden, wohin Kulturgelder fliessen

Die Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte spricht jährlich eine halbe Million Franken für diverse Kulturprojekte in der Stadt. Wer das Geld erhält, bestimmt eine Gruppe von Laien.

Setzt auf Partizipation in seinen Ausstellungen: Das Stapferhaus in Lenzburg, hier bei der letzten Ausstellung, «Fake. Die ganze Wahrheit».
Setzt auf Partizipation in seinen Ausstellungen: Das Stapferhaus in Lenzburg, hier bei der letzten Ausstellung, «Fake. Die ganze Wahrheit».
Foto: PD

Gute Nachrichten für die Kultur- und Museumsszene: Die Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG), bekannt als Stefanini-Stiftung, will ab 2021 schweizweit jährlich drei Millionen Franken an Kulturprojekte verteilen, die das Kulturerbe fördern, und zwar so, dass die Besucherinnen und Besucher dabei eine besonders aktive Rolle einnehmen. Sie gestalten aktiv mit, bringen sich ein, werden Teil der Ausstellung und prägen diese mit. Anfassen, mitreden und -denken sind nicht nur erlaubt, sondern Teil des Konzepts: «Partizipation» heisst dieser Ansatz, der in der Kulturvermittlung immer populärer wird. «Ziel ist es, dass die Menschen in der Schweiz sich vermehrt mit ihrem Kulturerbe auseinandersetzen, es schätzen und kritisch hinterfragen», heisst es in der Förderungsstrategie der Stiftung, die am Montag öffentlich wurde.

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