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Ja zum ZusatzleistungsgesetzStimmbürger bescheren Gemeinden einen Geldsegen

Der Kanton muss künftig mehr an die Zusatzleistungen für AHV- und IV-Rentner zahlen, die Gemeinden weniger. Für Finanzdirektor Ernst Stocker (SVP) ist dies eine Niederlage.

Finanzdirektor Ernst Stocker hatte vergeblich vor den finanziellen Konsequenzen für die Kantonskasse gewarnt.
Finanzdirektor Ernst Stocker hatte vergeblich vor den finanziellen Konsequenzen für die Kantonskasse gewarnt.
Foto: Samuel Schalch

61,8 Prozent der Abstimmenden haben am Sonntag in die Kasse von Finanzdirektor Ernst Stocker (SVP) gegriffen. Sie sagten Ja zu einer Änderung des Zusatzleistungsgesetzes. Damit übernehmen Bund und Kanton künftig 70 Prozent der Kosten, die bei den Zusatzleistungen für AHV- und IV-Rentner anfallen. Die Gemeinden zahlen nur noch 30 Prozent. Bisher mussten sie rund die Hälfte der Last stemmen. Sie werden somit entlastet, während aus der Kantonskasse rund 200 Millionen Franken pro Jahr abfliessen.

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