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Nach Aus für RahmenabkommenStromaufsicht fordert verstärkten Ausbau im Inland

Solaranlage in den Alpen, wie hier an der Albigna-Staumauer im Kanton Graubünden, können im Winter einen Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten.
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Politische Entscheidungen haben Einfluss auf Importe

«Durch ein Stromabkommen mit der EU ist noch keine einzige zusätzliche Kilowattstunde produziert.»

Renato Tami, Geschäftsführer Elcom
88 Kommentare
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    Peter Antipovic

    Das Ziel, das Netto-Importsaldo der Schweiz im Winter soll nicht mehr als 10 TWh überschreiten ist in Bezug auf die bevorstehende Strommarktentwicklung durchaus verständlich. Der Winterstrom-Zubau ist jedoch nicht konkret eingegangen und als unklar taxiert. In den Zielsetzungen BFE 2050 ist das Netto-Importsaldo als ± Null eingesetzt, wobei eine Nachfrage von 84.4 TWh / 61 GW und Photovoltaik von 33.6 TWh / 37.5 GW (Solar-Deckungsgrad SDGr ca. 40%), mit EE Abregelung von 3.0 TWh, vorausgesetzt werden. Aufgrund der statischen Energiebilanzierung ist damit die Versorgung inkl. Winterbetrieb abgedeckt. Es handelt sich jedoch um extrem dynamisches System, mit EE umso mehr, wo jederzeit Stabilität ende Grenzen gesetzt sind. Aus dynamischer Realzeit-Simulation resultiert bei SDGr 40% im Sommer ein Überschuss von 14.0 TWh und im Winter Defizit von 50.6 TWh / 14.5 MW. Diese Netzstörgrössen wären in Bezug auf Netzstabilität und Vorgaben 2050 z.B. im Sommer mit dezentralen Batteriepufferungen von Total 18.5 GWh + PSKW von 10.4 GWh + Wasserstoffspeicher 470 GWh und im Winter mit inländischer Wasserkraft + Wind + Biomasse zu lösen. Aufgrund der Wasserstoffspeicherung in der Grössenordnung würde eine Investition von ca. Mio. CHF 4'603 und Produktionskosten von 20.6 Rp/kWh (Solarinput 11.8 Rp/kWh) resultieren. Mit Verzicht auf Wasserstoffspeicherung wäre eine Abregelung von ca. 8.7 TWh (ca. 10.3% vom Solarertrag) oder Export (unsicher) zwingend.