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Musk will bei den Batterien sparen Tesla verspricht deutlich tiefere Preise für Elektroautos

Die Elektroautos der Marke Tesla sollen künftig deutlich billiger werden. (Archivbild)
Tesla-Chef Elon Musk verspricht eine neue Generation von Batterien. (Archivbild)
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Erschwingliche Preise

Neue Generation von Batterien

Börse zeigt sich enttäuscht

SDA/chk

24 Kommentare
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    Sacha Meier

    Die Preise für Lithiumionenzellen der Baugrössen 18650 und 26650 (also die Zellgrössen, die heute für Traktionsanwendungen genutzt werden) sind heute schon im Keller. Das geht nur, weil auf die Rückkondensation des Wassers bei der Lithiumcarbonatgewinnung in den südamerikanischen und chinesischen Hochebenen verzichtet wird - und man den Wegzug der Bauern, den Tod der dortigen Fauna und Flora, sowie andere Umweltschäden in Kauf nimmt. Und wenn es noch billiger gehen muss, wäre systematische Sklavenarbeit unverzichtbar. Mit dem Kathodenmaterial LNMO (LiNi0.5Mn1.5O4), das Nickel, statt Kobalt verwendet, verlagert man einfach die Sklavenarbeit vom Kobalt auf Nickel und Lithium. Obwohl der Entwickler und Hersteller des Materials, die Firma Haldor Topsoe, eine Leistungssteigerung gemessen hat (vgl. Whitpaper auf der Website der Firma), besitzt die modifizierte Batteriechemie einen Nachteil: Die Kapazität variiert noch stärker mit der Temperatur, als bei der herkömmlichen Technologie. Das erfordert dann teurere Temperaturmanagement-Systeme - womit auch der Preis- und Kapazitätsvorteil dahinschmilzt. Um das aufzufangen, müsste der gnädige Herr Musk wohl auf günstige chinesische Wertarbeit zurückgreifen. Vielleicht haben ja ein paar Uiguren aus Xinjiang Lust, in der Tesla-Gigafactory 3 in Shanghai Fronarbeit zu leisten. Dann kann Herr Musk auch sein vollmundiges Versprechen vom «…halb soviel kosten…» einlösen. Die Börse wird es ihm danken.