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Pilatus und Piz Polaschin GRTödliche Bergunfälle in den Schweizer Bergen

Ein Alpinist stürzte auf dem Gemeindegebiet von Silvaplana in den Tod. Eine 51-jährige Frau verlor am Pilatusmassiv ihr Leben.

Am Piz Polaschin in Silvaplana stürzte am Donnerstagnachmittag ein Alpinist in den Tod.
Am Piz Polaschin in Silvaplana stürzte am Donnerstagnachmittag ein Alpinist in den Tod.
Kantonspolizei Graubünden

Ein Bergsteiger stürzte am Donnerstagnachmittag am Piz Polaschin in Silvaplana in den Tod gestürzt. Nach Angaben der Kantonspolizei Graubünden vom Freitag fiel er beim Abseilen etwa dreissig Meter in die Tiefe.

Der Bergkamerad des Verunglückten rief gegen 17 Uhr die Rettungskräfte. Die beiden Alpinisten wollten zum Piz Polaschin aufsteigen, brachen ihr Unterfangen aber angesichts der fortgeschrittenen Zeit ab und kehrten um. Der vordere der Zweierseilschaft stürzte beim Abseilen ab. Beim Aufprall zog er sich tödliche Verletzungen zu.

Eine Rega-Crew barg den Leichnam gemeinsam mit einem Rettungsspezialisten der SAC Sektion Bernina. Die Alpinpolizei ermittelt die genauen Umstände des Absturzes.

Zunächst als vermisst gemeldet

Ebenfalls zu einem tödlichen Unfall in den Bergen kam es in der Innerschweiz. Eine 51-jährige Frau verunglückte am Pilatusmassiv tödlich. Sie sei auf dem Wanderweg zwischen Fräkmünt LU und Pilatus im Gebiet Gsäss NW in steilem Gelände abgestürzt, sagte ein Sprecher der Kantonspolizei Nidwalden auf Anfrage.

Die Luzerner Polizei hatte die Berggängerin am Donnerstag als vermisst gemeldet. Am Freitag teilte sie mit, die Vermisste sei tot am Pilatus auf Nidwaldner Gebiet aufgefunden worden.

Der Unfall ereignete sich nach Angaben des Sprechers der Kantonspolizei Nidwalden auf dem Gebiet der Gemeinde Hergiswil. Es werde von einem Bergunfall ausgegangen. Die Frau sei am Freitag von einem Suchtrupp entdeckt worden.

SDA/fal