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Politik in den USATrump kontert die Proteste mit Wahlveranstaltungen

Die Demonstrationen auf den Strassen der USA reissen nicht ab. Für den Präsidenten ist das kein Anlass, seine Agenda zu ändern.

Donald Trump salutiert während seines Auftritts in der Militärakademie von West Point.
Donald Trump salutiert während seines Auftritts in der Militärakademie von West Point.
Foto: Mike Segar / Reuters

Vor dem Hintergrund regional steigender Covid-19-Zahlen und massiver Proteste gegen die Polizeigewalt hielt US-Präsident Donald Trump am Samstag seine erste Rede an der führenden Militärakademie von West Point. 1107 Kadetten und Kadettinnen, die in vier Jahren zu Army-Leutnants ausgebildet worden waren, sassen mit jeweils zwei Meter Abstand auf dem grossen Paradefeld. Sie waren im März wegen der Pandemie nach Hause geschickt worden und mussten sich vor der Abschlussfeier einer zweiwöchigen Quarantäne unterziehen. Der Präsident erklärte: «Wir sind nicht der Weltpolizist» und verkündete ein «Ende der Ära der endlosen Kriege». Trump liess nicht unerwähnt, dass am Sonntag die US Army ihren 245. Geburtstag feiert und er selbst seinen 74.

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