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Präsidiale Videobotschaft Trumps Jahresrückblick: «Niemand kann mit uns mithalten»

Der US-Präsident lobt «wahrhaftig historische Siege» unter seiner Führung. Die vielen Probleme der USA oder die verlorene Wahl spricht er nicht an.

US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania Trump kommen an Silvester nach Washington zurück. Davor war das Paar in Trumps Mar-a-Lago Resort in Florida.
US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania Trump kommen an Silvester nach Washington zurück. Davor war das Paar in Trumps Mar-a-Lago Resort in Florida.
Foto: Evan Vucci (Keystone/AP)

Der abgewählte US-Präsident Donald Trump hat vor dem Jahreswechsel die Errungenschaften des Landes unter seiner Führung gepriesen. Es seien «wahrhaftig historische Siege» errungen worden, und die USA müssten in Erinnerung bleiben für das, was sie geschafft hätten, sagte Trump in einer am Donnerstag veröffentlichten Videobotschaft. Er lobte insbesondere die rasche Herstellung von Impfstoffen gegen das Coronavirus und dankte in dem Zusammenhang Wissenschaftlern, Ärzten und Militärangehörigen. Die Impfungen würden die Pandemie ein für alle Mal beenden, sagte Trump.

Der Präsident fuhr fort, dass das Land die Corona-Pandemie wirtschaftlich «dramatisch besser» verkraftet habe als Experten vorhergesagt hätten. «Niemand kann mit uns mithalten», was den weniger schlimmen Abschwung und den raschen Aufschwung angehe, behauptete Trump. «Wann immer Amerika herausgefordert wird, sind wir der Situation stets gewachsen.»

Arbeitslosenhilfe für 19,6 Millionen Menschen

Seit Beginn der globalen Corona-Pandemie wurden in den USA annähernd 20 Millionen Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 nachgewiesen, mehr als 340’000 Todesfälle stehen im Zusammenhang mit dem Virus.

Trump sprach nicht über das dramatische Ausmasse der Pandemie, die auch weiterhin der US-Wirtschaft schwer zu schaffen macht. Innerhalb einer Woche stellten erneut Hunderttausende Amerikaner Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe, insgesamt beziehen in den USA nach jüngsten Zahlen rund 19,6 Millionen Menschen eine Form der Arbeitslosenhilfe. Ein Jahr zuvor waren es lediglich rund 1,8 Millionen.

Auch die Präsidentenwahl erwähnte Trump in seiner Botschaft nicht. Er war daraus als Verlierer hervorgegangen, erkennt den Sieg seines demokratischen Herausforderers Joe Biden aber nicht an. Trump sieht sich um den Sieg betrogen, wofür er allerdings keine Beweise vorgelegt hat. Bidens Amtseinführung ist für den 20. Januar geplant.

SDA/anf

23 Kommentare
    Otto Heller

    Ihr Armen, in einigen Wochen ist Trump weg, und Ihr müsst langweilige Jubelberichte über Biden liefern. Tipp: Einfach die von Obama aus der Schublade holen und die Namen ersetzen. Geht ganz einfach mit Word. Vielleicht könnt Ihr euch ja auch "Berichte" über "im Sand verlaufende Gerichtsverfahren" gegen Trump aus den Fingern saugen. Das hält vielleicht einige Monate vor, gähhhn.