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Türkische Mütter waren verantwortlich

Das türkische Schultheater, das für Wirbel sorgte, wurde von Frauen aus dem Elternbeirat organisiert. Diese hätten die politische Tragweite dahinter nicht erkannt, hält die St. Galler Regierung fest – und stellt sich hinter den HSK-Unterricht.

Das Kriegsspiel der türkischen Kinder geht nicht auf den HSK-Unterricht zurück – es wurde von vier Müttern aus Flawil initiiert.
Das Kriegsspiel der türkischen Kinder geht nicht auf den HSK-Unterricht zurück – es wurde von vier Müttern aus Flawil initiiert.
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Sie spielten Krieg – und sorgten damit schweizweit für Schlagzeilen. Als sich Ostschweizer Primarschulkinder im März vor einer türkischen Fahne symbolisch mit Holzwaffen niederschossen und die Schlacht von Gallipoli nachstellten, war die Empörung gross.

Weil die Kinder, die im Theater Rollen übernommen haben, Kurse in heimatlicher Sprache und Kultur (HSK) besuchten, geriet der HSK-Unterricht in die Kritik. Das umstrittene Theaterstück geht allerdings nicht auf den HSK-Unterricht zurück, sondern auf vier Mütter aus dem türkischen Elternbeirat Flawil. Dies hält der St. Galler Regierungsrat in seiner Antwort auf eine einfache Anfrage aus dem Kantonsrat fest.

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