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Nach Turn-SkandalTurnverband stärkt beschuldigtem Nationaltrainer den Rücken

Nach den Vorwürfen zweier ehemaliger Kunstturnerinnen nimmt der Verband Nationaltrainer Fabien Martin aus der Schusslinie – vorerst.

Steht in der Kritik: Zwei ehemalige Athletinnen beschuldigen Nationaltrainer Fabien Martin, seine Machtposition ausgenutzt zu haben.
Steht in der Kritik: Zwei ehemalige Athletinnen beschuldigen Nationaltrainer Fabien Martin, seine Machtposition ausgenutzt zu haben.
Foto: Raisa Durandi

Mit den «Magglingen-Protokollen» gerät nun auch der aktuelle Kunstturn-Nationaltrainer Fabien Martin unter Druck. Und man fühlt sich um 13 Jahre zurückversetzt. Als sich der damalige Cheftrainer Eric Demay gegenüber seinen Turnerinnen massiv im Ton vergriff und sich in einen Machtkampf mit ihnen verstrickt hatte.

Jetzt unterstellen zwei ehemalige Athletinnen des Nationalkaders, die Zürcherin Lynn Genhart und die Bernerin Fabienne Studer, dem Franzosen Martin, seine Machtposition ausgenutzt zu haben. «Er hatte verschiedene Strategien, uns fertig zu machen», sagt Genhart, die 2019 mit 17 Jahren zurücktrat. Wie es aus Magglingen heisst, verabschiedete sich Martin bereits vorsorglich von seinen Turnerinnen, nachdem er von der geplanten «Magazin»-Recherche erfahren hatte. Und gab die Schuld dafür vor versammelter Riege seinen beiden früheren Athletinnen.

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