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Heikles GeschäftUBS kappt Beziehungen zur Elfenbeinküste

Die grösste Schweizer Bank schliesst alle Konti und Kreditkarten von Kunden, die im westafrikanischen Land wohnen. Unter den Betroffenen sind auch Schweizer.

Ein Velofahrer fährt in der ivorischen Metropole Abidjan an einem Wandgemälde vorbei, das auf den Schutz vor dem Coronavirus durch Gesichtsmasken aufmerksam macht.
Ein Velofahrer fährt in der ivorischen Metropole Abidjan an einem Wandgemälde vorbei, das auf den Schutz vor dem Coronavirus durch Gesichtsmasken aufmerksam macht.
Foto: Legnan Koula (EPA/Keystone)

Der Schweizer René Dietiker (Name geändert) staunte nicht schlecht, als er am 21. September in seinem Zuhause in Abidjan, der Wirtschaftsmetropole der Elfenbeinküste, einen Anruf aus Zürich erhielt. Eine Mitarbeiterin der UBS teilte ihm telefonisch mit, dass sein Konto bei der UBS in der Schweiz in 45 Tagen aufgelöst werde.

Kunden mit Wohnsitz in der Elfenbeinküste würden nicht mehr akzeptiert, begründete die Mitarbeiterin. Auch seine Kreditkarte müsse schnellstmöglichst gekündigt werden.

Dietiker ist AHV-Rentner und wohnt schon lange in Abidjan. Sein Konto hatte er vor 57 Jahre beim damaligen Bankverein, einer der beiden Vorläuferbanken der UBS, eröffnet.

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