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Seilbahnunglück am Lago MaggioreÜberlebender Junge aus Klinik entlassen

Der Junge hatte am Pfingstsonntag als einziger das tödliche Seilbahnunglück westlich des Lago Maggiore überlebt.
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SDA/ij

3 Kommentare
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    Sacha Meier

    Wenn man die Sache etwas verfolgt hat, drängt sich der Verdacht auf, dass dieses Seilbahnunglück in ähnlicher Weise folgenlos abgehakt werden wird, wie schon das 2000 in Kaprun (AT). Schon seit geraumer Zeit haben in Brüssel die Lobbyisten der Jünger des Profits die Safety-First-Fraktion ausgestochen, indem Pendelseilbahnen nicht mehr über Fangbremsen verfügen müssen Auch die Auswechseldauer der Seile von 20 auf 30 Jahre wurde in der EU-Seilbahnverordnung erhöht. Weil ja der Stahl besser geworden sein soll. Sogar der indische und chinesische. Gilt übrigens auch für die Schweiz, wegen den Bilateralen. Zu Recht stellt sich da der Anwalt des Technikers, der die Bremsblockiergabeln eingesetzt hatte, auf den Standpunkt, dass sich sein Mandant nichts zuschulden kommen lassen habe, wenn er eine Bremsanlage ausser Betrieb setze, die es gar nicht mehr braucht. Und die Firma Leitner kann sich darauf berufen, dass das Seil erst nach rund vier Jahren hätte ersetzt werden müssen. Und dass man die Seile induktiv nicht bis in die Vergussköpfe prüfen könne, sei der Physik geschuldet. Eine Durchleuchtung dieser, am stärksten belasteten Stellen, hätte ja niemand verlangt. Schon in Kaprun gingen alle (verbal) Verantwortlichen straffrei aus, weil die Bedienungsanleitung des überhitzten Heizlüfter bloss einen Betrieb in Fahrzeugen untersagte - nicht jedoch in Fahrbetriebsmitteln, was eben eine Seilbahnkabine ist. Das Glück im Unglück am Mottarone ist, dass wenigstens ein Passagier überlebt hat.