Drei Todesfälle in den Schweizer Bergen

In Adelboden wurde ein Rentner von einem Stier getroffen. Zwei Wanderer sind im Wallis und am Brienzer Rothorn abgestürzt.

In Adelboden im Berner Oberland ist ein Mann von einem Stier getroffen worden und hat sich beim Sturz tödliche Verletzungen zugezogen. Foto: Olivier Miche

In Adelboden im Berner Oberland ist ein Mann von einem Stier getroffen worden und hat sich beim Sturz tödliche Verletzungen zugezogen. Foto: Olivier Miche

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Ein 74-jähriger Berner ist am Samstag vor einem Stall in Adelboden im Berner Oberland von einem Stier getroffen worden und gestürzt. Am Montag erlag der Rentner im Spital seinen Verletzungen.

Gemäss Mitteilung der regionalen Staatsanwaltschaft Oberland und der Kantonspolizei Bern wies der Mann beim Eintreffen der Rettungskräfte am Samstagmorgen schwere Kopfverletzungen auf. Er wurde per Helikopter ins Spital geflogen, wo er zwei Tage später verstarb.

Nach ersten Abklärungen hatte sich der Mann auf einem asphaltierten Vorplatz einer Stallung aufgehalten. Aus noch zu klärenden Gründen war es mutmasslich zu einem Kontakt zwischen einem Stier und dem Mann gekommen. Der Mann stürzte in der Folge und dürfte sich dabei die schweren Kopfverletzungen zugezogen haben. Weitere Ermittlungen zum Unfall sind im Gang.

Wanderer verunglückt am Brienzer Rothorn

Ein 73-jähriger Schweizer aus dem Kanton Thurgau ist im Berner Oberland ums Leben gekommen. Der Wanderer stürzte am Montagmorgen unterhalb des Brienzer Rothorns zu Tode, wie die Kantonspolizei Bern mitteilte.

In Begleitung einer Frau war er unterwegs auf dem Wanderweg vom Brienzer Rothorn zum Eisee. Er stürzte rund hundert Meter in die Tiefe. Die Rettungskräfte konnten den Verunfallten rasch lokalisieren, jedoch vor Ort nur noch seinen Tod feststellen.

Bergsteiger stürzt am Grand Combin in den Tod

Beim Aufstieg zum Grand Combin in den Walliser Alpen ist am Montag ein Bergsteiger ums Leben gekommen. Der deutsche Alpinist rutschte auf einer Höhe von zirka 3500 Metern auf einem Schneefeld aus und stürzte in die Tiefe.

Die aufgebotenen Rettungskräfte der Air-Glaciers konnten nur noch den Tod des Alpinisten feststellen, wie die Kantonspolizei Wallis mitteilte. Der Verunglückte wollte mit zwei weiteren Bergsteigern aus Deutschland den Combin de Valsorey (4183 Meter) erklimmen, einer von drei Gipfeln des Grand Combin (4314 Meter).

Die beiden Kollegen des Opfers blieben unverletzt. Die Walliser Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung ein.

Erstellt: 22.07.2019, 18:03 Uhr

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