Zürich

Kanton Zürich will Energiebedarf von Häusern weiter reduzieren

Der Kanton Zürich will seine energetischen Bauvorschriften an die heutigen technischen Möglichkeiten anpassen. Der Regierungsrat hat deshalb eine Vernehmlassung zu Änderungen im Energiegesetz gestartet. Diese dauert bis am 19. Oktober.

Der Verbrauch an nichterneuerbare Energie muss weiter runter um einen und wichtigen Beitrag an das kantonale Klimaziel zu leisten.

Der Verbrauch an nichterneuerbare Energie muss weiter runter um einen und wichtigen Beitrag an das kantonale Klimaziel zu leisten. Bild: Keystone

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Der gesetzlich erlaubte Wärmebedarf der Gebäude soll der Entwicklung der Gebäudetechnik angepasst werden. Die neuen Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn 2014) dienen dabei als Richtgrösse, wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte. Sein Ziel ist es, noch in der laufenden Legislatur eine Vorlage zur Anpassung des Energiegesetzes an die MuKEn 2014 auszuarbeiten.

Dabei sollen zwei wesentliche MuKEn 2014-Bestandteile ins kantonale Energiegesetz übernommen werden: Der Energiebedarf von Neubauten für Heizung sowie Warmwasser soll weiter sinken und nach dem Ersatz einer alten Öl- oder Gasheizung durch ein neues fossiles Heizsystem soll ein Wärmeanteil von mindestens 10 Prozent durch erneuerbare Energie gedeckt werden.

Warmwasser-Sonnenkollektoren oder Wärmepumpen

Laut Regierungsrat kann dieser Anteil beispielsweise durch Warmwasser-Sonnenkollektoren auf dem Dach erfüllt werden. Auch der Einsatz einer Wärmepumpe als Heizungsersatz oder als Ergänzung zu einer neuen, effizienten Öl- und Gasheizung ist möglich.

Beide Massnahmen führten zu einer weiteren Abnahme des Verbrauchs an nichterneuerbare Energie und würden gleichzeitig einen wichtigen Beitrag an das kantonale Klimaziel leisten. Dieses sieht bis 2050 eine Verringerung des CO2-Ausstosses auf 2,2 Tonnen pro Kopf und Jahr vor. (mcp/sda)

Erstellt: 14.06.2018, 12:06 Uhr

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