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Afrikaner mit Bushmeat erwischt

Mitarbeitende der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) haben am Flughafen Zürich über sechs Kilo Bushmeat beschlagnahmt. Dabei handelt es sich unter anderem um Fleisch von Krokodilen.

Im gefundenen Bushmeat steckt Fleisch von Krokodilen, Stachelschweinen und Schuppentieren.
Im gefundenen Bushmeat steckt Fleisch von Krokodilen, Stachelschweinen und Schuppentieren.
EZV

Grenzwächter haben letzte Woche am Flughafen einen in der Schweiz wohnhaften Kameruner kontrolliert. Der Mann ist von Kamerun über Brüssel in die Schweiz eingereist, wie es in einer Mitteilung heisst. Bei der Kontrolle wurden im Gepäck des 43-jährigen Mannes über sechs Kilogramm Bushmeat festgestellt. Wie sich später herausstellte, handelte es sich um Fleisch von Krokodilen, Stachelschweinen und Schuppentieren.

Wer das Fleisch von wildlebenden Tieren in die Schweiz einführt, verstösst sowohl gegen seuchenpolizeiliche Vorschriften wie auch gegen Artenschutzbestimmungen.

Verstoss gegen Artenschutzbestimmungen

Das Bushmeat wurde den Grenzkontrollbehörden des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) übergeben und anschliessend vernichtet. Der Mann muss mit einem Strafverfahren wegen Verstosses gegen Artenschutzbestimmungen rechnen.

Die Eidgenössischen Zollverwaltung meldet Aufgriffe von Bushmeat jeweils dem verantwortlichen Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen. Das BLV ist unsere Partnerbehörde und das Kompetenzzentrum des Bundes in diesem Bereich.

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