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Allergiker leiden derzeit besonders stark wegen der Gräserpollen

Wer Heuschnupfen hat, leidet derzeit ganz besonders: Die Konzentration von Gräserpollen in der Luft erreicht Höchstwerte.

Die Pollenbelastung wird in der Region Zürich derzeit als sehr stark eingestuft. Allergiker leiden vor allem unter den Gräserpollen.
Die Pollenbelastung wird in der Region Zürich derzeit als sehr stark eingestuft. Allergiker leiden vor allem unter den Gräserpollen.
Keystone

Um Heuschnupfen hervorzurufen genügen bei Allergikern rund 50 Pollenkörner pro Kubikmeter Luft. An gewissen Tagen Ende Mai wurden in Bern, Luzern, Genf oder Zürich über 300 Pollenkörner pro Kubikmeter Luft gemessen. Dies zeigen Zahlen des Allergiezentrums Schweiz (aha!) und von MeteoSchweiz.

An diesen Tagen wurde die Pollenbelastung als «sehr stark» bezeichnet. Am Montag war sie in fast allen Regionen der Schweiz «stark». Und eine deutliche Verbesserung für die Allergiker ist noch nicht in Sicht: Für die nächsten Tage wird mehrheitlich schönes, trockenes Wetter prognostiziert. Bis Ende Juni könne die Pollenbelastung durch die blühenden Gräser stark bis sehr stark bleiben, schreibt das Allergiezentrum.

Die meisten reagieren auf Gräserpollen

In der Schweiz leidet rund ein Fünftel der Bevölkerung unter einer Pollenallergie. Die meisten unter ihnen - etwa 70 Prozent - reagieren auf Gräserpollen. Konkret zeigt sich das in Form von Niesattacken, einer verstopften oder laufenden Nase, tränenden Augen, Juckreiz oder gar asthmatischen Beschwerden.

Um die Beschwerden zu mildern, empfiehlt das Allergiezentrum Stosslüften, vor dem Schlafen die Haare zu waschen, die Wäsche nicht im Freien trocknen zu lassen, sich bei schönem, windigen Wetter nur kurze Zeit an der frischen Luft aufzuhalten und eine Sonnenbrille zu tragen. Auch sollte Sport nach drinnen verlegt werden.

In der ersten Stunde nach Regenbeginn kann die Pollenbelastung in der Luft zudem besonders hoch sein. Dies, weil die Pollen durch den hohen Luftdruck platzen. Daher sollte nicht direkt bei Einsetzen von Niederschlägen gelüftet werden, sondern erst etwas später. Wer stark leidet, kann auch zu Medikamenten in Form von Nasensprays, Augentropfen oder Tabletten greifen.

SDA/mst

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