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Angriff im Asylzentrum kam aus heiterem Himmel

Für die Verantwortlichen kam der Angriff auf die Betreuerin im Durchgangszentrum Embrach völlig überraschend. Das Opfer ist noch immer im Spital.

Hier im Durchgangszentrum Embrach ereignete sich der Angriff.
Hier im Durchgangszentrum Embrach ereignete sich der Angriff.
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Der Schreck steckt den Verantwortlichen im kantonalen Durchgangszentrum für Asylbewerber (DZ) in Embrach noch immer in den Knochen. Am Mittwoch hat eine Asylbewerberin bei einem Gespräch eine 26-jährige Betreuerin mit einer Stichwaffe angegriffen und sie dabei schwer verletzt.«Der Angriff auf die Betreuerin hat beim Betreuungsteam, aber auch bei den Asylsuchenden im DZ grosse Betroffenheit ausgelöst. Es deutete absolut nichts darauf hin, dass die Klientin die Betreuerin derart heftig angreifen würde», sagt Roman Della Rossa, Mediensprecher der Firma ORS Service AG, die das Durchgangszentrum betreibt. Es handle sich um einen ausserordentlichen Vorfall, den niemand erwartet habe und den man bei der ORS noch nie so erlebt habe. Bei der Mitarbeiterin handle es sich um eine erfahrene und auch beliebte Betreuerin, die einen sehr guten Zugang zu den Asylbewerbern habe. «Unsere Gedanken sind bei der Betreuerin und ihren Angehörigen.» Die Frau sei noch immer in Spitalbehandlung. Ihr Gesundheitszustand sei stabil.

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