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Das Kantonale Labor untersucht Trinkwasser auf Fungizid-Rückstände

Für Abbauprodukte des Wirkstoffs Chlorothalonil im Wasser gelten neu strenge Höchstwerte.

Der Fungzizid-Wirkstoff Chlorothalonil galt lange als unbedenklich. Jetzt soll er die Zulassung verlieren, weil man nicht weiss, ob seine Abbauprodukte schädlich sind.
Der Fungzizid-Wirkstoff Chlorothalonil galt lange als unbedenklich. Jetzt soll er die Zulassung verlieren, weil man nicht weiss, ob seine Abbauprodukte schädlich sind.
Keystone

Das Kantonale Labor Zürich wird über die nächsten Monate mehr als 100 Trinkwasserproben auf Abbauprodukte von Chlorothalonil untersuchen. Dieser Wirkstoff wird seit den 1970er-Jahren in der Landwirtschaft eingesetzt, um Pilzkrankheiten zu bekämpften; etwa im Getreide-, Gemüse- und Weinanbau.

Bis vor kurzem waren die Abbaustoffe (Metabolite) kein Thema. Das hat sich nun geändert. Für die Metaboliten des Fungizids gelten seit Ende Juni in der EU und in der Schweiz strenge Höchstwerte. Ein Liter Grundwasser darf nicht mehr als 0,1 Mikrogramm – also ein Zehnmillionstel Gramm – eines dieser Abbauprodukte enthalten.

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