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Definitiv 12 Jahre Freiheitsstrafe

Ein Mann, der am Bahnhof Stäfa seinen Nebenbuhler mit einem Messer getötet hatte, muss definitiv zwölf Jahre hinter Gitter. Das Bundesgericht weist eine Beschwerde ab.

Das Bundesgericht bestätigt: 12 Jahre Freiheitsstrafe für einen Physiotherapeuten, der einen Mann mit einem Messer getötet hatte.
Das Bundesgericht bestätigt: 12 Jahre Freiheitsstrafe für einen Physiotherapeuten, der einen Mann mit einem Messer getötet hatte.
Keystone

Das Bundesgericht hat eine Beschwerde des Physiotherapeuten abgewiesen, der im März 2012 beim Bahnhof Stäfa seinen Nebenbuhler mit einem Messer getötet hatte. Es bleibt damit bei einer zwölfjährigen Freiheitsstrafe.

Der Mann wendete in seiner Beschwerde ein, dass seine Tat nicht als Mord, sondern als Totschlag oder vorsätzliche Tötung zu qualifizieren sei. Dem ist das Bundesgericht in seinem am Montag publizierten Urteil nicht gefolgt.

Neuen Freund abgepasst

Der Verurteilte war am Tattag an den Bahnhof Stäfa gefahren, weil er wusste, dass dort der neue Freund seiner Partnerin auf diese wartete. Zu Hause hatte er ein Messer eingesteckt, mit welchem er auf das im Auto sitzende, ahnungslose Opfer einstach. Dieses verstarb noch vor Ort.

Die Beziehung zwischen dem Täter und seiner Partnerin hatte sich einige Zeit vor den Ereignissen beim Bahnhof verschlechtert. Die Frau hatte den Mann schliesslich aufgefordert, aus ihrer Wohnung auszuziehen. Sie willigte jedoch ein, dass er noch eine Weile bleiben dürfe, was zu einem Hin und Her führte.

Am Tattag hörte der Physiotherapeut ein Telefongespräch seiner Partnerin mit. Daraus ging hervor, dass sie mit dem Nebenbuhler ein Wellness-Wochenende verbringen würde. Am Bahnhof Stäfa wollten sie sich treffen.

Eine Beschwerde der Staatsanwaltschaft Zürich in diesem Fall hat das Bundesgericht ebenfalls abgewiesen.

SDA/far

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