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Dem mutmasslichen Todesschützen droht die Verwahrung

Jeton G., der vor fünf Jahren in Zürich-Affoltern seinen Erzfeind erschossen haben soll, könnte für immer weggesperrt werden. Auch für die Gehilfen fordert der Staatsanwalt Freiheitsstrafen.

Jeton G. (Bildmitte) soll skrupellos abgedrückt haben. Illustration: Julia Kuster
Jeton G. (Bildmitte) soll skrupellos abgedrückt haben. Illustration: Julia Kuster

Im Mordprozess gegen Jeton G. ist am Mittwoch erstmals der Beschuldigte selbst zu Wort gekommen. Zu den Geschehnissen an jenem frühen Morgen im März 2015, als in Zürich-Affoltern zwei rivalisierende Gruppen aufeinandertrafen, äusserte sich Jeton G. aber auf Anraten seiner Verteidiger nicht. Der bald 36-jährige Schweizer mit kosovarischen Wurzeln beantwortete am zweiten Prozesstag am Bezirksgericht Zürich lediglich Fragen zu seiner Person. Dabei wurde öffentlich bekannt, dass er im vorzeitigen Strafvollzug erneut Vater geworden ist. Das Kind zeugte er mit seiner Frau, als diese ihn im Gefängnis besuchte.

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