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Der Weg weg von der Repression

Vor 25 Jahren revolutionierte ein Volksentscheid die Drogenpolitik in der Stadt Zürich. Neben Prävention, Therapie und Repression trat die Schadensminderung.

Die Kontaktstellen sind für Süchtige ein Stück Heimat: Abteilungsleiterin Regine Hoffmann mit hygienischem Fixerbesteck.
Die Kontaktstellen sind für Süchtige ein Stück Heimat: Abteilungsleiterin Regine Hoffmann mit hygienischem Fixerbesteck.
Keystone

In der Nierenschale liegt das «Besteck» fein säuberlich bereit: ein Löffel, eine Kunststoffampulle mit ein paar Millilitern sterilisiertem Wasser, ein Trockentupfer, eine Spritze – wahlweise mit kürzerer oder längerer Nadel – und ein Pflästerli.

Genutzt wird das «Besteck» von Suchtkranken, die sich im Konsumraum in der Kontakt- und Anlaufstelle (K&A) an der Militärstrasse – beim Kasernenareal – ihre Drogen spritzen. Etwa ein Viertel der Klientinnen und Klienten konsumiert die Drogen auf diese Weise. Die übrigen drei Viertel sind heutzutage Folienraucher. In der Stadt Zürich gibt es vier K&A. Sie werden von 800 Personen genutzt. Das Angebot richtet sich an Stadtzürcher, die mindestens 18-jährig sind.

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