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Die Drogen sind andere geworden

Der Kinofilm «Platzspitzbaby» erinnert an Zürichs Drogenszene der 1990er-Jahre. Wie sieht es heute aus?

Platzspitz 1991: Der Heroinkonsum hat seither massiv abgenommen. Foto: Keystone
Platzspitz 1991: Der Heroinkonsum hat seither massiv abgenommen. Foto: Keystone

Das Zürcher Drogenelend der späten 1980er- und frühen 1990er-Jahre wird allmählich Teil einer Erinnerungskultur: Letztes Jahr veröffentlichte Demian Lienhard mit «Ich bin die, vor der mich meine Mutter gewarnt hat» einen eindrücklichen Romanerstling dazu. Und soeben ist in den Kinos der Film «Platzspitzbaby» angelaufen, basierend auf dem gleichnamigen Buch aus dem Jahr 2013. Die heute 34-jährige Michelle Halbheer beschreibt darin ihre Kindheit als Tochter einer heroinsüchtigen Mutter. Der Platzspitz-Park hinter dem Landesmuseum und anschliessend der Bahnhof Letten am gegenüberliegenden Limmatufer waren damals offene Drogenszenen. Tausende besorgten sich dort ihren Stoff, spritzten ihn in eitrige Venen, verelendeten, erkrankten. Viele starben.

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