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«Die Türe für das Ausländerstimmrecht steht bei mir offen»

Justizdirektorin Jacqueline Fehr (SP) lanciert die Diskussion um das Wahlrecht für Ausländerinnen und Ausländer neu. Jugendliche möchte sie bereits ab 16 Jahren politisch mitbestimmen lassen. Ein Grund dafür ist die tiefe Beteiligung der Bevölkerung an den diesjährigen kantonalen Wahlen.

Interview: Jakob Bächtold
SP-Regierungsrätin Jacqueline Fehr: «Wir müssen über das Wahlrecht immer wieder nachdenken.»
SP-Regierungsrätin Jacqueline Fehr: «Wir müssen über das Wahlrecht immer wieder nachdenken.»
Moritz Hager

Frau Fehr, an den kantonalen Wahlen 2019 hat sich nur ein Fünftel der Einwohnerinnen und Einwohner beteiligt. Hat die Demokratie im Kanton Zürich ein Problem?

Eine so tiefe Beteiligung ist sicher nicht zufriedenstellend. Die Behördenmitglieder sollten ja als Vertreterinnen und Vertreter aller Menschen im Kanton legitimiert sein.

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