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EKZ interessiert an Beteiligung in Schaffhausen

Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) möchten 25 Prozent der Anteile am Elektrizitätswerk des Kantons Schaffhausen (EKS) kaufen. Die Zürcher würden sie von der Axpo Holding AG übernehmen – wenn nicht der Kanton Schaffhausen zugreift.

Die Zürcher Elektrizitätswerke möchten in den Kanton Schaffhausen expandieren.
Die Zürcher Elektrizitätswerke möchten in den Kanton Schaffhausen expandieren.
(Symbolbild), Keystone

Mit dem Einstieg der EKZ beim EKS könnten beide Elektrizitätswerke Synergien nutzen und ihre Effizienz steigern, schreiben die EKZ in einer Medienmitteilung vom Montag. EKZ und Axpo haben am Montag einen entsprechenden Kaufvertrag unterzeichnet. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

Allerdings verfügt der Kanton Schaffhausen über ein Vorkaufsrecht. Der Kanton ist mit 75 Prozent der Anteile Mehrheitsaktionär. Wenn er vom Vorkaufsrecht absieht, ist der Weg für den Deal zwischen EKZ und Axpo frei.

Der Schaffhauser Regierungsrat Martin Kessler (FDP) sagte auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda: «Der Regierungsrat wird die Gründe, welche für oder gegen die Ausübung dieses Vorkaufsrechtes sprechen sorgfältig abwägen und sich dementsprechend entscheiden.» Es bleiben dem Regierungsrat drei Monate Zeit, das Recht geltend zu machen.

Das EKS wurde 1908 gegründet, unterhält heute Netze von 1100 Kilometern Länge in Deutschland und der Schweiz und beliefert 43'000 Kunden. Die EKZ bestehen gleich lange wie das Schaffhauser Pendant. Sie beliefern mit einem 15'000 Kilometer langen Netz 174 Gemeinden und Unternehmen. Der Kanton Zürich ist zu 100 Prozent Eigner der EKZ.

SDA/mst

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