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Fifa in Zürich – Geben und Nehmen

Dass der Weltfussballverband als Verein besteuert wird, sorgt nicht zum ersten Mal für Ärger. Linke Politiker fordern ein Ende der Vorzugsbehandlung.

Ein Bild aus glücklicheren Tagen: Fifa-Chef Sepp Blatter (rechts) übergibt Stadtpräsidentin Corine Mauch und Stadtrat Gerold Lauber einen Check.
Ein Bild aus glücklicheren Tagen: Fifa-Chef Sepp Blatter (rechts) übergibt Stadtpräsidentin Corine Mauch und Stadtrat Gerold Lauber einen Check.
Keystone

Markus Späth, Fraktionschef der SP im Zürcher Kantonsrat, zeigte sich empört: «Unerträglich ist, dass ein Milliardenunternehmen wie die Fifa in der Schweiz und insbesondere in Zürich weiterhin als Verein besteuert wird und dank Steuertricks wie zum Beispiel der Bildung von vorsorglichen Rückstellungen in Milliardenhöhe von tieferen Steuern profitieren kann», sagte er. Und weiter: «Wir verlangen von der Regierung, insbesondere aber vom neuen Finanzdirektor, dass die Steuersituation der Fifa sofort überprüft und die Fifa als das besteuert wird, was sie ist: ein milliardenschweres Grossunternehmen.»

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