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Geschlossene WC-Anlagen in Küsnacht sorgen für Kritik

Bewohner ärgern sich in Küsnacht über die Schliessung von öffentlichen Toiletten – insbesondere in Seenähe. Sie seien mit ein Grund, dass die Notdurft vermehrt im Freien verrichtet werde. Die Gemeinde kontert, es habe genug öffentliche WC-Anlagen – und beklagt Vandalenakte.

Vermehrt werden in Küsnacht öffentliche Toiletten geschlossen - zum Ärgernis der Anwohner.
Vermehrt werden in Küsnacht öffentliche Toiletten geschlossen - zum Ärgernis der Anwohner.
Manuela Matt

Mehrere Bewohner von Küsnacht haben sich gegenüber der ZSZ über die Schliessung von öffent­lichen WC-Anlagen beklagt. Dazu gehört ­Peter ­Hoehne, der frühere Obmann der Küsnachter Seeretter und ehemalige Leiter der Abteilung Sicherheit. Er kritisiert insbesondere die Schlies­sung der Toiletten im Boots­haus des Seerettungs­dienstes für die Öffentlichkeit.Diese habe dazu geführt, dass Besucher, die gerade im Sommer in grosser Zahl am See unterwegs seien, ihre Notdurft einfach ums Bootshaus her­um oder im See ver­richten würden – mit Folgen wie Gestank und anderen Hinterlassenschaften. Die Gemeinde habe auf entsprechende Hin­wei­se die Schliessung aus Spargründen und wegen Vandalenakten gerechtfertigt. Sonst sei nichts mehr passiert, erklärte ­Hoehne.

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