Kinderspital

Gutes Geschäftsjahr dank Spenden

Die «Kinderspital Zürich»-Eleonorenstiftung ist zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2017. Die Stiftung schreibt einen Gewinn von 20,3 Millionen Franken.

Im Vergleich zum Vorjahr konnte das Kinderspital Zürich das Gesamtergebnis von 17,3 auf 20,3 Millionen Franken steigern.

Im Vergleich zum Vorjahr konnte das Kinderspital Zürich das Gesamtergebnis von 17,3 auf 20,3 Millionen Franken steigern. Bild: Marc Dahinden

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Die «Kinderspital Zürich»-Eleonorenstiftung weist für das Jahr 2017 einen Jahresgewinn von 20,3 Millionen Franken aus. Das Ergebnis aus dem Spitalbetrieb blieb zwar hinter den Erwartungen zurück - das Gesamtergebnis entwickelte sich dank Spenden für den Neubau aber zufriedenstellend, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Aus dem Spitalbetrieb resultierte im vergangenen Jahr ein Plus von 7,6 Millionen Franken. Obwohl sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich deutlich mehr Patienten behandelt wurden und der Umsatz entsprechend stieg, fiel das Ergebnis leicht tiefer aus als erwartet. Die «Kinderspital Zürich»-Eleonorenstiftung führt dies auf den «anhaltenden Tarifdruck» zurück.

Hohe Spenden für Kispi-Neubau

Dass das Gesamtergebnis im Vergleich zum Vorjahr von 17,3 auf 20,3 Millionen gesteigert werden konnte, ist auf die zugesagten Spenden für den anstehenden Kispi-Neubau in Zürich-Lengg zurückzuführen. 6,6 Millionen Franken sind 2017 für das Projekt zugesichert worden, das in der kommenden Woche mit dem offiziellen Spatenstich in Angriff genommen wird.

Das vergangene Jahr zeige klar, das es angesichts des Tarifdrucks immer schwieriger werde, das Akutspital kostendeckend zu betreiben, hält die Eleonorenstiftung in ihrer Mitteilung fest. «Dies betrifft generell den ambulanten Bereich, aber auch zunehmend den stationären Bereich mit Grundversicherten.»

Für die Kinderspital-Verantwortlichen ist damit klar: Das Fundraising gewinnt an Bedeutung - nicht nur für den Neubau. Das Kinderspital Zürich wird deshalb im Spendenbereich vermehrt nach aussen auftreten: «Wichtige Dienstleistungen, die für eine zeitgemässe Behandlung und Begleitung der Kinder und Jugendlichen nötig sind, sowie Investitionen für die Forschung sind nur über die entsprechenden Mittel möglich.» (far/sda)

Erstellt: 26.04.2018, 15:34 Uhr

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