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Hauptsitz soll erkennbar werden

Die UBS saniert bis 2018 ihren Hauptsitz. Das Gebäude soll – unter anderem mit einem Café – für das Publikum stärker geöffnet werden. Die Grossbank will auch Wert auf nachhaltiges Bauen legen.

Der Münzhof und ein denkmalgeschütztes Vestibule.Visualisierung.
Der Münzhof und ein denkmalgeschütztes Vestibule.Visualisierung.
pd

Wer vom Bankenplatz Schweiz spricht, verbindet dies üblicherweise mit der Stadt Zürich und dem Paradeplatz. Der Hauptsitz der Grossbank UBS befindet sich allerdings an der Bahnhofstrasse 45, Ecke Pelikanstrasse, auf Höhe der «Pavillon-Skulptur» von Max Bill. Das Gebäude wurde 1916 erbaut und 1953 und 1996 erweitert. Bis Mitte 2018 will die UBS ihren Hauptsitz umfassend sanieren. Schweizweit handelt es sich um eine der grössten Baustellen der UBS. Welche Summe die Firma investiert, kommuniziert sie nicht. Mit dem Umbau verfolgt die Grossbank verschiedene Ziele. Unter anderem soll die Liegenschaft besser als Hauptsitz erkennbar werden. Am Ursprung des Bauprojektes stand die Gebäudetechnik, welche ersetzt werden muss. Im Lauf der letzten 100 Jahre seien am Gebäude rund 40 kleinere und grössere Umbauten vorgenommen worden. Das habe sich ausgewirkt. «Wer sich heute in unserem Hauptsitz bewegt, merkt gar nicht, dass er sich in ein und demselben Gebäude befindet», sagte Daniel Leone, der zuständige Leiter der UBS-Immobilienabteilung, gestern gegenüber den Medien. Indem jetzt nicht bloss die Gebäudetechnik ersetzt, sondern der Bau totalsaniert wird, soll aus dem Flickwerk ein Ganzes werden.

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