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«Ich habe Ihnen ja gesagt, dass ich nicht mehr in einem Heim bleibe»

Im Kanton Zürich fackelten die Amtsvormunde zwischen 1950 und 1975 nicht lange, bis sie Jugendliche in ein Heim steckten. Meist mit fadenscheinigen Begründungen, wie eine neue historische Studie zeigt.

Junge Frauen im Jahre 1970 an der Arbeit im Ulmenhof Ottenbach, einem Heim für schwer erziehbare Mädchen.
Junge Frauen im Jahre 1970 an der Arbeit im Ulmenhof Ottenbach, einem Heim für schwer erziehbare Mädchen.
Keystone

Der Fall Jana Isler (Name geändert) aus den 1950er Jahren ist besonders krass – aber typisch für die Zeit. Es geht um ein Mädchen aus einer Stadtzürcher Arbeiterfamilie, das schon als Teenager in die Fänge der Vormundschaftsbehörden geriet, weil es auf sexuelle Freiheiten bestand, wie sie heute selbstverständlich sind.

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